Auf nach Canada

Die White Mountains sind ein wunderschönes Naturschutzgebiet, was besonders zur Winterzeit wegen seiner fantastischen Skigebiete zur touristischen Hochburg wird. Aber auch im Sommer zieht es viele Wanderer und Mountainbiker in diese Gegend. Und die kleine Mount Washington Cog Railway (Zahnradbahn) lockt ebenfalls viele Besucher zur Auffahrt auf den höchsten Berg der Region an.

Leider konnten wir die Übernachtung nur als Zwischenstopp für die Weiterfahrt nach Canada nutzen, weil es sonst mit unserem Zeitplan nicht gepasst hätte. Manchmal muss man halt Prioritäten setzen!

Außerdem stand heute unsere längste und weiteste Tour der gesamten Reise auf dem Plan – ca. 470km von Google Maps optimistisch mit 5 Stunden Fahrt berechnet.

Als wir heute Morgen in den White Mountains gestartet sind, waren wir schon ein wenig skeptisch, ob auf der weiten Route alles reibungslos funktionieren würde und wann wir wohl in Québec ankämen. Schließlich war ja auch eine Grenzüberquerung mit Einreise nach Canada dabei, wo wir nicht genau wussten, wie viel Zeit diese wohl in Anspruch nehmen würde.

Aber wir wurden eines Besseren belehrt. Die Einreise verlief absolut problemlos, was bedeutete: Auto vorfahren, Pass abgeben, Stempel setzen, fertig!!!! Das ganze dauerte inklusive Warten (3 Autos waren vor uns) keine 5 Minuten.

Und schon waren wir in Canada!!!!

Auch von hier aus verlief die Weiterfahrt entspannt und zügig. Der Verkehr war äußerst übersichtlich und schließlich durfte man auf der gesamten Strecken schon 100km/h fahren. Da kommt man natürlich rasch ans Ziel.

Nach gut 6 1/2 Stunden mit Pause und kurzem Abstecher erreichten wir unsere Unterkunft hier in Québec.

Morgen steht ein geführter Spaziergang durch die Altstadt auf dem Plan und mal sehen, was der Tag uns sonst noch Gutes bringt…

Hogwarts, oder was?

Heute morgen haben wir Boston verlassen. Leider muss ich sagen, denn die Stadt hat uns sehr gut gefallen und wir werden sicher irgendwann noch einmal wiederkommen. Vor der Weiterfahrt in die White Mountains in New Hampshire haben wir uns entschieden, noch einen Abstecher nach Cambridge zur Harvard University zu machen. Das ist von Boston nur ein Katzensprung, ca. 20 Minuten entfernt. Viel schwieriger ist es eigentlich dort einen Parkplatz zu finden, aber das ist eine andere Geschichte…

Endlich am Harvard Square angekommen, sprach uns eine nette junge Dame an, ob wir denn schon etwas geplant und nicht Lust auf eine Führung über den Campus hätten. Zufällig würde sie gleich in zein Minuten eine Tour starten. Das passte uns sehr gut, also kauften wir schnell noch zwei Tickets und schossen uns der kleinen Gruppe an. Die junge Dame hieß Melissa und hatte gerade im Mai Ihren Harvard-Abschluss gemacht. Sie kannte sich also bestens auf dem Campus aus und konnte uns viele interessante Informationen geben und auch einige lustige Geschichten erzählen. So erfuhren wir beispielsweise, dass viele bekannte Persönlichkeiten in Harvard gewesen sind, wenn auch nicht immer erfolgreich. So gehörten mehrere Präsidenten wie zum Beispiel John F. Kennedy zu den erfolgreichen Harvard-Absolventen. Während Bill Gates und Marc Zuccerberg zu den berühmtesten Rausschmissen zählen.

Der Campus erstreckt sich über viele Gebäude. Besonders interessant fanden wir die Bibliothek, die die größte der Welt ist und bereits mehrfach erweitert wurde. Da das Gebäude aber bestimmten vertraglichen Bedingungen unterliegt und äußerlich nicht verändert werden darf, ist es inzwischen unterirdisch um fünf Etagen erweitert worden. Wenn man alle Regale aneinanderreiht, hätten sie wohl eine Länge von über 80km. Ein anderes Gebäude erinnert äußerlich an eine große Kirche mit Turm und typischen Kirchenfenstern. Darin befindet sich die Mensa, die wegen der hohen Decken, den Fenstern und Kronleuchtern tatsächlich große Änhlichkeit mit der großen Halle in Hogwarts (für Muggel: Schule von Harry Potter) hat.

Nach dieser sehr kurzweiligen und spannenden Tour haben wir noch eine kleine Stärkung eingenommen: belgische Waffeln frisch zubereitet von einem freundlichen Asiaten in einem kleinen amerikanischen Coffee-Shop. Verrückt, aber sehr lecker!

Inzwischen sind wir in unserem Hotel in den White Mountains angekommen: The Christmas Farm Inn & Spa. Der Name ist Programm, so ist selbst im August hier noch die eine ode andere Weihnachsbeleuchtung an. Morgen geht es dann schon wieder weiter nach Québec, Kanada.

P.S.: Bilder von „Hogwarts“ kommen später, denn hier beim Christkind ist das Internet nicht so schnell…

Nachtrag: Internet geht jetzt wieder beim Christkind. Der Hausmeister war froh, dass er mit so einem IT-Guy sprechen konnte. 😉

Endlich Wale!

Wir haben schon viele Waltouren gemacht, bei Neu Fundland, in Südafrika und sogar vor Teneriffa. Wir haben auch schon Wale gesehen, aber meistens nur kleinere, oder nur den Rücken ganz kurz oder einmal von der Aida aus vor der Küste Grönlands in weiter Ferne den Blas (so nennt man die Wasserfontaine, die der Wal auspustet, wenn er an die Oberfläche kommt). Zwei Punkte sind aus unserer Erfahrung immer die gleichen: Erstens, man bekommt nie so einen tollen Moment zu sehen, wo der Wal kurz vor dem Abtauchen mit seiner Heckflosse scheinbar wie zum Abschied noch mal winkt. Zweitens, auf einem Boot wird es immer kalt.

Wegen der Erfahrung wollte ich eigentlich gar keine Waltour mehr machen. Aber die tollen Bilder, die von Boston Harbour Cruises in den letzten Wochen fast täglich im Internet eingestellt wurden, haben mich dann doch überzeugt eine Tour zu buchen. So standen wir dann heute wieder am Pier und warteten darauf, endlich aufs Boot zu kommen. Natürlich nicht ohne windschützende Trekkinghosen und – noch viel wichtiger – dicke Multifunktionsjacken. Da die Sonne nicht so doll schien, wurden wir heute vielleicht nicht ganz so von denen belächelt, die auf so eine Tour mit kurzer Hose, T-Shirt und Flip-Flops gehen. Wenn das Boot dann aber einmal fährt, schlägt der anfängliche Spott meistens schnell in Neid um…

Wir waren bereits seit über 90 Minuten unterwegs und eigentlich davon überzeugt, dass wir wohl auch dieses mal wieder keine Wale zu sehen bekommen werden, als wir plötzlich vor uns Blas sahen! Da waren tatsächlich Wale unterwegs und wir sind richtig nah ran gekommen. Dieses mal waren es sogar große Wale, die in Gruppen von zwei bis vier immer wieder vor uns auftauchten. Und tatsächlich wurde heute die eingangs erwähnte Regel Nummer Eins widerlegt! Die Wale haben beim Abtauchen immer noch einmal mit der Heckflosse gewunken. Ich konnte mit dem Tele ein paar tolle Aufnahmen davon machen. Zwar mit Abzügen in der B-Note, weil die Sonne nicht so mitgespielt hat, aber es hat sich gelohnt. Es gibt fürs erste nur ein paar Handybilder, die vielleicht nicht so spektakulär sind, aber die anderen liefere ich nach, wenn wir wieder zu Hause sind. Versprochen!

Nach der Waltour sind wir noch ein wenig an den Hafenbecken entlang spaziert und haben uns einen Kaffee bei Starbucks gegönnt. Anschließend sind wir noch durch den Financial District und ChinaTown zurück zur Metro gelaufen. Alles interessante Orte, wo sich immer wieder schöne Fotomotive ergeben.

Morgen werden wir noch zur Harvard University fahren und Boston in Richtung White Mountains verlassen…

Boston – Freedom Trail 

Nach gerade mal 45Minuten von Plymouth erreichten wir Boston.

Unsere Unterkunft liegt in einer ruhigen Wohngegend und befindet sich in einem wunderschönem alten Herrenhaus. Boston Zentrum erreichen wir bequem mit der Metro.

Heute Nachmittag begaben wir uns auf eine historische Reise durch die Stadt, auf den Spuren der Unabhängigkeit Amerikas.

Der so genannte „Freedom Trail“ ist ein ca. 4km langer Fußweg quer durch die Stadt, der komplett durch eine rote Linie aus Pflastersteinen gekennzeichnet ist. An jeder Station befindet sich zusätzlich noch ein tradionelles Bronzewappen.

Er besteht aus 16 historischen Plätzen und Gebäuden, die alle eine Geschichte erzählen. So kann man beispielsweise etwas über die „Boston Tea Party“ oder „Das Boston Massaker“ erfahren. Die USS Constitution (ein altes Kriegssegelschiff aus Holz mit 3 Masten) war ebenfalls ein Punkt auf unserer Entdeckungsreise.  Und welche Überraschung…. Sie war auch wirklich an ihrem angestammten Platz.

Es war spannend, und wir haben dadurch viele Teile der Stadt gesehen.

Zum krönenden Abschluss gab es noch eine kleine Bootsfahrt mit der Fähre von Charlestown rüber nach Boston Harbour mit herrlichem Blick auf die Skyline der Stadt.

Ein rundum gelungener Tag. Und jetzt hoffen wir auf viele große Wale morgen bei unserer Whale Watching Tour…

Wo ist die Mayflower?

Nach einem Kaffee, Tee und Muffins haben wir unser schönes Motel in Sandwich heute morgen verlassen und erst mal einen Supermarkt aufgesucht. Dort haben wir uns noch ein paar Bagels gekauft und sind zum Strand gefahren. So hatten wir dann Bagels zum Frühstück am Strand. Auch schön…

Danach machten wir uns auf in Richtung Boston. Auf dem Weg dorthin haben wir noch einen Stopp in Plymouth eingelegt. Dort kann man ein Stück Amerikanischer Geschichte hautnah erleben. Denn hier ist 1640 die Mayflower mit 104 Pilgern an Bord gelandet. Eigentlich sollte das Schiff nach Virginia reisen, aber stattdessen ist die Mayflower hier in Plymouth etwa 800 km weiter nördlich gelandet. Weil die Strapazen der Reise auf See wohl nicht ohne Verluste abgelaufen sind, hatte man sich damals dafür entschieden einfach hier zu bleiben und eine neue Siedlung zu gründen.

In Plymouth kann man einige Denkmäler zur Erinnerung an die ersten Siedler besichtigen. Und als besonderes Highlight liegt dort ein maßstabgetreuer Nachbau der Mayflower im Hafen. Also haben wir uns auf zum Hafen gemacht, um die Mayflower II zu sehen. Da wir das Schiff nicht sofort finden konnten, haben wir uns schon gewundert. So ein großes Schiff kann doch eigentlich nicht zu übersehen sein, oder doch??? Nein, kann es nicht! Schließlich haben wir die Stelle gefunden, wo das Schiff normalerweise liegt. Dort gibt es eine Ausstellung und da haben wir dann ein Plakat entdeckt, auf dem des Rätsels Lösung zu lesen steht: die Mayflower II ist schon ein wenig in die Jahre gekommen und liegt jetzt wegen dringender Reparaturarbeitem bis voraussichtlich 2019 im Trockendock, damit sie dann für die 400-Jahrfeier 2020 in neuem Glanz erstrahlen kann.

Tja, dann werden wir wohl noch mal wieder kommen müssen…

Hoppla, Queensboro Bridge…

Heute haben wir unsere erste Etappe von New York nach Cape Cod, eine Halbinsel südlich von Boston zurückgelegt. Wir wollten dabei New York eigentlich auf dem schnellsten Weg vom Flughafen-Hotel verlassen und Manhattan „links liegen“ lassen. Aber irgendwie habe ich mich in Queens falsch links eingeordnet und schon waren wir auf direktem Weg zur Queensboro Bridge rüber nach Manhattan. So konnten wir noch ein paar Bilder von Manhattan aus dem Auto machen. Zum Glück war heute Sonntag und der Verkehr einigermaßen gemäßigt, so dass der kleine Umweg nicht viel Zeit gekostet hat.

Auf dem Weg haben wir die Bundesstaaten Conneticut und Rhode Island durchquert. Das Ziel liegt jedoch in dem Bundesstaat, den vermutlich kein Mensch aussprechen kann, ohne sich zu verhaspeln: Massachusetts. Dieser gehört zu den sogenannten Neu-England-Staaten. Wenn man hier ist, weiß man warum. Hier stehen überwiegend einzelne Holzhäuser, mit bunt blühenden Bumengärten, langen Einfahrten und schön geschriebenen Schildern für die Geschäfte. Unser Motel besteht auch aus mehreren dieser süßen Häuschen.

Am Abend sind wir zum Essen noch bis nach Provincetown gefahren. Das liegt ganz am Ende der Halbinsel, aber der Weg dorthin lohnt sich. Man ist direkt am Meer und in den Stäßchen mit den vielen Geschäften, Restaurants und diversen öffentlichen Einrichtungen herrscht immer ein buntes Treiben. Gegessen haben wir in einem Restaurant direkt am Strand. Es gab fangfrischen Schwertfisch und Pasta mit Pesto und Schimps. Lecker!

Morgen geht es dann weiter nach Boston.

Die Reise geht los…

Nach ein paar Stunden Schlaf sieht die Welt doch schon ganz anders aus.
Nach einem Blick aus dem Fenster aus dem 7. Stock haben wir gerade in der Ferne Freedom Tower, Empire State Building, Chrysler Building und Ko entdeckt. Immer wieder beeindruckend, auch wenn man schon mal da war.
Gut gestärkt durch ein mehr als akzeptables Frühstück für amerikanische Verhältnisse mit viel frischem Obst und sogar richtigem Philadelphia, machen wir uns jetzt auf den Weg auf unsere erste Etappe. 237 Meilen liegen vor uns. Ziel wird der kleine Ort Sandwich auf der Halbinsel Cape Cod sein.
Wir sind gespannt was uns erwartet…

Welcome Big Apple

Mit Flug LH 404 erreichten wir gestern Abend nach nicht mal  8Std. um 19:53Uhr International Airport JFK New York City.
Bis auf ein paar schreiende Kinder bei Start und Landung, einem jungen, sich übergebenden Mädchen in gleicher Reihe und 2 knutschenden Hippies direkt vor uns, deren Sitze sich bereits nach 30 Sekunden in der Liegeposition befanden, verlief der Flug ruhig und angenehm.
Einreise und Zollkontrolle konnten wir, trotz erstmal erschreckend langen Warteschlangen, schnell und problemlos hinter uns bringen. Unsere Koffer drehten auch bereits ihre Runden.
Mit dem Skytrain auf zur Autovermietung, wo wir nach nicht mal 15Minuten bereits unser Auto in Empfang nehmen durften. Toyota Camry ist natürlich kein Porsche, aber Hauptsache ein fahrbarer Untersatz.
Bis zum Hotel nur ein paar Minuten. Zimmertür geöffnet und das Gefühl einen Eisschrank zu betreten. Aber Björn sucht solange nach dem richtigen Schalter, bis die Klimaanlage Ruhe gibt.
Und dann endlich…. EIN BETT!!!!

Bahnfahrt mit gewissen Extras

Nach einer „fast reibungslosen“ Bahnfahrt zum Frankfurter Flughafen, sind wir jetzt bereits durch die Sicherheitskontrolle und genießen noch einen lecken Kaffee vor dem Abflug.

Die deutsche Bahn hatte als besonderen Service eine kostenlose Saunafahrt von Langerwehe nach Köln für uns gebucht. Außerdem noch Fitnessprogramm im Hauptbahnhof mit defekter Rolltreppe. Als Bonbon gab es dafür im ICE einen Sitzplatz und ein kostenloses Eis.
Jetzt freuen wir uns auf unsere Reise und sind gespannt, was uns über dem großen Teich erwartet.

Der Countdown beginnt 16:25 Uhr (Boarding) mit geplantem Abflug um 17:10 Uhr. Das Wetter sieht bisher gut aus, so dass wir auf einen ruhigen und entspannten Flug hoffen.

Reiseroute steht fest

Die Route für unsere Tour durch den Osten der USA und Kanadas steht fest. Ausgangspunkt für unsere Mietwagen-Rundreise ist New York City. Von dort geht es zunächst über Boston durch Neu England nach Québec, Kanada. In Kanada geht es weiter über die Metropolen Montreal, Ottawa und Toronto bis zu den Niagara Fällen. Dort verlassen wir Kanada wieder und reisen über das geschichtsträchtige Gettysburg runter bis nach Washington D. C. (District of Columbia) und Philadelphia. Philadelphia ist das Ende unserer Reise, von dort geht es direkt zum John F. Kennedy Flughafen in New York.

Wir haben uns dieses Mal dafür entschieden, schon alle Unterkünfte im Vorfeld zu buchen, auch wenn meistens vor Ort auch spontan noch etwas zu bekommen sein sollte. Für die größeren Städte und speziell am Wochenende ist es aber grundsätzlich empfohlen, mindestens eine Woche vorher zu reservieren, sonst kann es passieren, dass man doch ein wenig ausserhalb etwas suchen muss, oder nur noch zu horrenden Preisen eine Abstellkammer bekommt. Und wir wollen dieses mal nicht die Abende damit verbringen im Hotel die Unterkunft für die nächsten Tage rauszusuchen.

Die geplante Gesamtstrecke liegt bei etwa 3300 km in 22 Tagen, wobei sicher noch einige Kilometer für zusätzliche Abstecher und Ausflüge dazu kommen. Die längste Etappe beträgt fast 400 km, aber es gibt genug Stationen, wo wir mehrere Nächte bleiben, so dass trotzdem genug Zeit für Stadtbummel, kleine Spaziergänge oder Bootsausflüge bleiben wird. So haben wir beispielsweise auch schon eine Whale Watching Tour in Boston, eine Altstadtführung in Québec und als besonderes Highlight einen Ausflug an den Niagarafällen mit Bootsfahrt auf der „Maid of the Mist“ direkt an den Wasserfällen und Blick auf die Wasserfälle aus der Panorama-Perspektive vom Skylon Tower gebucht…

Reisegenehmigung erteilt

Gestern habe ich die Genehmigung zur Reise in die USA beantragt. Der ESTA-Antrag. Es ist schon immer recht aufwändig alle Fragen zu beantworten und alle erforderlichen Informationen in das Formular einzutragen. Aber ohne den ESTA-Antrag darf man gar nicht erst auf die Reise nach USA gehen. Dafür ging die Bearbeitung der Anträge schnell, die Autorisierung liegt heute schon vor. Man bekommt über die Genehmigung übrigens keine automatische Benachrichtigung per Email. Man muss selbst von Zeit zu Zeit den Bearbeitungsstatus auf der ESTA-Seite überprüfen. Und trotz genehmigtem ESTA-Antrag kann der Zollbeamte die Einreise letztendlich immer noch verweigern, aber bisher hatten wir da noch nie Probleme.

Neu beim ESTA-Antrag ist die Frage nach Social Media Accounts. Ich hatte davon schon im Radio gehört. Glücklicherweise sind die Angaben derzeit noch optional. Was wäre wenn man keinen Facebook-Account hat, die Angabe aber verpflichtend ist?

Für die Reise nach Kanada benötigt man seit 2016 eine ähnliche Genehmigung. Da heißt das ETA. Im Reiseführer (Reise Know How Kanada Osten USA Nordosten) bin ich darauf gestoßen, dass man den Antrag aber nicht benötigt, wenn man mit dem Auto aus USA nach Kanada einreist. Ein Check der Website für den ETA-Antrag hat das bestätigt, so dass wir jetzt alle erforderlichen Formalitäten für unsere Reise erledigt haben.

Hallo Welt!

Willkommen auf meinem Blog! Ich habe eben zum ersten mal WordPress auf meinem Server eingerichtet, um meinen Reise-Blog zu starten. Demnächst habt ihr die Möglichkeit uns hier bei unseren Reisen virtuell zu begleiten.

Aktuell laufen die Vorbereitungen für die nächste große Tour. Dieses mal drei Wochen USA und Canada Ostküste. Flüge und Mietwagen sind gebucht, die Route ist auch schon grob abgesteckt. Alles weitere in Kürze…