Hogwarts, oder was?

Heute morgen haben wir Boston verlassen. Leider muss ich sagen, denn die Stadt hat uns sehr gut gefallen und wir werden sicher irgendwann noch einmal wiederkommen. Vor der Weiterfahrt in die White Mountains in New Hampshire haben wir uns entschieden, noch einen Abstecher nach Cambridge zur Harvard University zu machen. Das ist von Boston nur ein Katzensprung, ca. 20 Minuten entfernt. Viel schwieriger ist es eigentlich dort einen Parkplatz zu finden, aber das ist eine andere Geschichte…

Endlich am Harvard Square angekommen, sprach uns eine nette junge Dame an, ob wir denn schon etwas geplant und nicht Lust auf eine Führung über den Campus hätten. Zufällig würde sie gleich in zein Minuten eine Tour starten. Das passte uns sehr gut, also kauften wir schnell noch zwei Tickets und schossen uns der kleinen Gruppe an. Die junge Dame hieß Melissa und hatte gerade im Mai Ihren Harvard-Abschluss gemacht. Sie kannte sich also bestens auf dem Campus aus und konnte uns viele interessante Informationen geben und auch einige lustige Geschichten erzählen. So erfuhren wir beispielsweise, dass viele bekannte Persönlichkeiten in Harvard gewesen sind, wenn auch nicht immer erfolgreich. So gehörten mehrere Präsidenten wie zum Beispiel John F. Kennedy zu den erfolgreichen Harvard-Absolventen. Während Bill Gates und Marc Zuccerberg zu den berühmtesten Rausschmissen zählen.

Der Campus erstreckt sich über viele Gebäude. Besonders interessant fanden wir die Bibliothek, die die größte der Welt ist und bereits mehrfach erweitert wurde. Da das Gebäude aber bestimmten vertraglichen Bedingungen unterliegt und äußerlich nicht verändert werden darf, ist es inzwischen unterirdisch um fünf Etagen erweitert worden. Wenn man alle Regale aneinanderreiht, hätten sie wohl eine Länge von über 80km. Ein anderes Gebäude erinnert äußerlich an eine große Kirche mit Turm und typischen Kirchenfenstern. Darin befindet sich die Mensa, die wegen der hohen Decken, den Fenstern und Kronleuchtern tatsächlich große Änhlichkeit mit der großen Halle in Hogwarts (für Muggel: Schule von Harry Potter) hat.

Nach dieser sehr kurzweiligen und spannenden Tour haben wir noch eine kleine Stärkung eingenommen: belgische Waffeln frisch zubereitet von einem freundlichen Asiaten in einem kleinen amerikanischen Coffee-Shop. Verrückt, aber sehr lecker!

Inzwischen sind wir in unserem Hotel in den White Mountains angekommen: The Christmas Farm Inn & Spa. Der Name ist Programm, so ist selbst im August hier noch die eine ode andere Weihnachsbeleuchtung an. Morgen geht es dann schon wieder weiter nach Québec, Kanada.

P.S.: Bilder von „Hogwarts“ kommen später, denn hier beim Christkind ist das Internet nicht so schnell…

Nachtrag: Internet geht jetzt wieder beim Christkind. Der Hausmeister war froh, dass er mit so einem IT-Guy sprechen konnte. 😉

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