Heute stand nach vielen Stadtbesichtigungen endlich auch ein Ausflug in Canadas atemberaubende Natur auf dem Programm. Es ging zum nahe gelegenen Algonquin Nationalpark, der älteste Naturpark Ontarios. Mit einer Fläche von ca. 7725 qkm ist er zwar nur etwa 30% größer als der Schwarzwald, aber innerhalb dieses Gebietes gibt es keine Ortschaften oder Wohngebiete. Einfach nur Natur pur: Laub- und Nadelwälder, Sümpfe, Flüsse und über 2400 Seen. Dazu Elche, Schwarzbären, Wölfe und mehr als 30.000 Biber. Und auch auf dem Weg dorthin fährt man schon durch riesige Waldgebiete und an sehr vielen Seen entlang. Und da der Herbst langsam beginnt, färben sich die ersten Bäume schon in gelb, orange und rot.
Im Park haben wir zwei kleinere Wanderungen unternommen. Eine davon führte uns an zwei großen Biberdämmen vorbei. Durch diese Dämme sind riesige Seen entstanden. Wenn man davor steht, sollte man nicht meinen, dass so kleine Tiere solche Wassermassen anstauen können. Nicht umsonst werden sie als Architekten der Landschaft bezeichnet. Der zweite Weg war etwas anspruchsvoller und brachte uns auf eine Klippe, von der wir einen wundschönen Blick auf den Rock Lake hatten.
Insgesamt war es wieder ein schöner Tag mit viel Sonnenschein und eine gelungene Abwechslung zu unserer bisherigen Reise…











