Heute ging es vom Battlefield in Gettysburg direkt in die Hauptstadt der Vereinigten Staaten, nach Washington DC. Dort angekommen machten wir uns erst mal schlau, wie das hier mit der Metro funktioniert. Es ist eigentlich immer das gleiche, wenn man neu in einer Stadt ist. Wo ist die nächste Station? Wohin will man eigentlich fahren? Und am wichtigsten, wie funktioniert das mit den Fahrkarten? Die beiden ersten Punkte waren schnell geklärt, Punkt drei ergab sich relativ zügig am Fahrkartenautomaten. Man gibt einfach ein, dass man zwei Fahrkarten braucht, schiebt die Kreditkarte ein und man bekommt zwei Plastikkarten auf denen ein Guthaben gespeichert ist. Die Karte hält man beim Betreten und Verlassen der Station einfach an ein Lesegerät und der Fahrpreis wird abgebucht. Ist das Guthaben aufgebraucht, kann man am Automaten wieder neues aufladen. Wäre das in Köln doch auch mal so einfach…
Ausgestiegen sind wir am Weißen Haus. Leider kann man heute keine Besichtigungen mehr machen. Das wurde aus Sicherheitsgründen nach dem 11. September 2001 eingestellt. Also haben wir nur ein paar Fotos vom Zaun aus gemacht. Wenn man davor steht, kommt es einem gar nicht so groß vor. Aber das kann auch täuschen, weil man nicht so richtig nah rankommt. Weiter ging es von dort erst mal in westliche Richtung zum Abraham Lincoln Monument. Auf dem Weg dahin habe ich Albert Einstein noch mal kurz erklärt, wie das mit der Relativitätstheorie ist (siehe Foto).
Das Lincoln Monument ist wirklich beeindruckend groß und von dort hat man einen fantastischen Blick auf das Washington Monument (der große Obelisk) bis zum Capitol. Jeder kennt das sicher alles aus dem Fernsehen, aber wenn man noch nicht da war, hat man einfach keine Vorstellung davon, wie groß die Bauwerke sind und welche Entfernungen dazwischen liegen. Als wir dann noch bis zum Capitol Hill gelaufen sind, qualmten uns die Socken. Denn bis dahin waren wir insgesamt schon fast 7 km zu Fuß unterwegs. Mit der Metro ab Union Square (Hauptbahnhof) sind wir wieder zurückgefahren. Als Belohnung gab es Fajitas beim Mexikaner…
















