Heute war leider schon unser letzter Tag, um einen größeren Ausflug zu machen. Ivan machte uns ein Angobot für eine spezielle Tour, die uns in den Süden und Südwesten der Insel brachte.
Wir starteten unsere Fahrt um 9Uhr und brauchten fast zwei Stunden für nur knapp 30km, um zum ersten Stopp zu kommen. Der Verkehr in dieser Gegend ist nochmal schlimmer, als in anderen Teilen der Insel, so dass es teilweise wirklich nur im Schneckentempo voran ging. Aber Ivan behielt immer die Ruhe und ist ein absolut ruhiger und sicherer Fahrer. Außerdem gibt es ja immer was interessantes zu sehen und zu bequatschen.
Am Ziel angekommen wussten wir sofort, dass sich die lange Fahrt absolut gelohnt hatte. Wir besuchten die Tempelanlage Tanah Lot. Die Anlage enthält insgesamt drei verschiedene Tempel, die sich auf unterschiedlichen Felsen im Meer befinden. Ein wunderschönes Panorama wie auf einer Postlarte.
Zweiter Stopp: Uluwatu Tempel – Wie oft haben wir hin und her überlegt, Pro und Contra abgewägt, ob wir nun hingehen wollen, oder nicht. Den traditionellen Keczak Tanz, der laut Programm dort abends zum Sonnenuntergang vorgesehen war, haben wir ja bereits vorgestern – auf Empfehlung von Ivan – in einer ganz kleinen Anlage fast privat gesehen.
So, ihr fragt euch jetzt, was machen die eigentlich für ein Theater um diesen speziellen Tempel? Nun, es liegt wohl daran, dass wir bereits im Vorhinein einen Bericht im Fernsehen gesehen haben über die vielen Affen in dieser Anlage. Sie bestehlen die Touristen mit allem, was nicht niet- und nagelfest ist. Sie verlangen dann Futter, um die Sachen evtl. zurück zu geben. So ein bisschen wie ein Dealer 😂🙈.
Unsere größte Sorge galt aber natürlich der Brille von Björn, weil ohne könnte es wohl zu großen Problemen kommen.
Trotz aller Bedenken war unsere Neugier dann doch so groß, dass wir uns heute – optimal vorbereitet mit Wechselbrille und zusätzlichem Befestigungsband sowie Handybändern – in den „Affenkampf“ begaben.
Uluwatu Tempel ist wohl einer der berühmtesten Tempel auf Bali, so dass wir ihn nicht verpassen wollten. Wir hatten sehr viel Glück. Wir sahen zwar ein paar Affen, aber sie waren recht harmlos, so dass wir alles genießen konnten.
Der Tempel selbst ist gar nicht so spektakulär, es ist eher seine Lage: Er befindet sich ganz oben auf einer Steilklippe. Viele Treppenstufen führen hinauf und von weitem erinnert es ein wenig an die chinesische Mauer.
Mit diesen vielen Eindrücken ging unser letzter Tag zu Ende. Wir danken Ivan für seine Unterstützung und genießen jetzt nicht unseren restlichen Abend, bevor es morgen wieder nach Hause geht…
LG von den Weltenbummlern



















































