Die große Tierwanderung

Service, von dem man nur träumen kann: Heute Morgen, als wir ins Auto einstiegen, hatte Daniel uns frischen Rosmarin hineingelegt. Der Duft war sehr angenehm, aber wir fragten uns, ob es einen tieferen Grund dafür gab.

Bevor wir uns auf den Weg in die Serengeti machten, checkte er nochmal den Luftdruck in den Reifen, weil wir viele Kilometer über eine extrem holprige Straße vor uns hatten. Wir sollten erst später verstehen, was das genau heißt…

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Verloren in der Bananenplantage

Mit einem weinenden Auge verließen wir heute Morgen Tarangire Nationalpark und die Burunge Tented Lodge. Drei  wunderschöne Tage mit faszinierenden Eindrücken, extrem freundlichen Menschen und gutem Essen. Was will man mehr?!

Unser weiterer Weg führte uns nach Mto Wa Mbu, was übersetzt „Mücken Dorf“ heißt. Aber die Mosquitos sind hier nur nachts aktiv, so dass wir nichts zu befürchten hatten.

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Natur pur

Safari kannten wir bisher nur mit dem Auto, aber heute durften wir am Vormittag mal eine ganz andere Erfahrung machen.

Früh ging es los zum Haupteingang des Tangire Nationalpark, wo bereits ein Ranger auf uns wartete. Gemeinsam mit ihm machten wir uns auf zu einer kleinen Wanderung durch die Savanne.

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100 Elefanten

Vielleicht ist es schon so etwas wie senile Bettflucht, denn auch wenn wir heute erst um 9Uhr mit Daniel am Auto verabredet waren, lockte es uns schon früh aus den Federn. Unsere Terrasse ist natürlich auch extrem einladend dafür. Ein paar kleine Antilopen begrüßten uns bereits vor der Türe.

Unsere Auflage vom Guide lautete „100 Elefanten“ oder es gibt heute kein Abendessen. 😳 OK, diese Herausforderung nahmen wir an. Das schöne an einer Safari ist, man weiß nie was einen erwartet. Immer wieder eine Überraschung! Oder habt ihr schon mal einen Leberwurstbaum gesehen? Vielleicht entdeckt ihr ja einen in unseren Bildern…

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Auf nach Tansania

Nach einer deutlich zu kurzen Nacht brachte uns der hoteleigene Shuttlebus bereits um 6:25Uhr zum Flughafen. Der Flieger sollte zwar erst planmäßig um 10:45Uhr starten, aber die Bilder und die TV-Berichterstattung der vergangenen Tage über die Zustände an den Sicherheitskontrollen des Amsterdamer Flughafens bereitete uns doch ein wenig Sorge, so dass wir lieber einen größeren Zeitpuffer einplanen wollten.

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Hakuna Matata

Tansania – Wir kommen!!!!

Mehr als 2 Jahre haben wir auf diesen Moment gewartet. Nun ist es endlich soweit, wir dürfen wieder auf Reisen gehen und die Welt entdecken.

Afrika fasziniert uns schon seit vielen Jahren und nach Urlauben in Namibia und Südafrika, stand in diesem Jahr Tansania auf unserer Wunschliste. Im Januar diesen Jahres nahm der Traum Gestalt an und wir fanden eine tolle Organisation für Individualreisen in Tansania (besonderen Dank an Annette von Africa Safari Experts für die fantastische Unterstützung bereits bei der Planung der Reise). Eine auf uns abgestimmte Tour wurde gebucht, aber an dieser Stelle wollen wir noch nicht zuviel verraten 😉.

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Zurück am Meer

So schnell vergehen zwei Wochen: Traurig aber wahr -Heute ist der letzte Tag unserer Andalusien Rundreise, und wir ziehen ein mehr als positives Fazit: Wunderschöne Städte, fantastisches Wetter, gutes Essen und freundliche Menschen haben diese Route zu etwas ganz Besonderem gemacht. Wer es noch nicht gesehen hat, sollte auf jeden Fall hierher kommen!!!

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Hobbit-Höhlen in Granada?

Am letzten Tag unseres Granada Besuches mussten unsere Füße nochmal zeigen, was sie so drauf haben. Da vormittags die Temperaturen noch im Bereich des Erträglichen sind, kletterten wir auf den Sacromonte, einen kleinen Satdthügel, auf dem sich die bekannten Höhlenwohnungen befinden. Um ein wenig mehr über diese Tradition zu erfahren, besuchten wir ein kleines Freilichtmuseum, wo in liebevoller Art verschiedene Höhlen und deren ursprüngliche Funktionen präsentiert werden. „Hobbit-Höhlen in Granada?“ weiterlesen

Klassiker Alhambra

Was wäre Granada ohne einen Besuch der weltberühmten Alhambra. Deshalb leisteten wir uns heute ganz früh bereits ein Taxi, was uns zum Haupteingang brachte, weil die Fahrt mit dem Mietwagen durch das Altstadtgassengewirr kein wirkliches Vergnügen darstellt.

Die Karten für unsere Tour haben wir schon Ende Februar reserviert, weil der Besucheransturm zur Zeit schon riesig und der Eintritt in die Paläste nur begrenzt ist.

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Schnee über den Dächern der Alhambra

Die letzte große Etappe unserer Andalusien Rundreise haben wir heute in Angriff genommen – Auf nach Granada!!!
Bewusst entschieden wir uns für die zeitlich etwas längere, aber landschaftlich attraktivere Route nicht über die Autobahn. Olivenbäume soweit das Auge reicht, sowohl direkt parallel zur Straße als auch in den Hängen der vor uns liegenden Hügel. Einige dieser Bäume sind bereits über 500 Jahre alt. Einfach unglaublich!!! Deshalb wird diese Region hier auch als „Straße des flüssigen Goldes“ bezeichnet.
Und dann plötzlich wie aus dem Nichts tut sich vor uns die Sierra Nevada auf. Schneebedeckte Berge glitzern in der Sonne. Ein unbeschreibliches Panorama.
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Fiesta de Patios

In diesem Jahr sind wir wirkliche Glückskinder, was die Zeitauswahl unserer Reise angeht. Córdoba ist die Stadt der „Patios“. Hierbei handelt es sich um wunderschön mit Blumen geschmückte, private Innenhöfe. Bereits seit 1918 veranstaltet man jährlich einen Wettbewerb, um den schönsten zu ermitteln. „Fiesta de Patios“ findet zur Zeit statt vom 6.5.-19.5. und wir sind mal wieder mittendrin und live dabei. In dieser Zeit stehen die Patios der Öffentlichkeit zur Verfügung und man kann ohne Eintritt diese Herrlichkeiten besuchen. Mehr als 50 Stück nehmen in diesem Jahr wieder daran teil. Es gibt eine große Stadtkarte, wo die einzelnen Höfe eingetragen sind.

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Über den Dächern der Stadt

Halbzeit unserer Reise – da kann man schon mal sentimental werden. Erstes Fazit: Wunderschön und auf jeden Fall weiter zu empfehlen!!!

Der Stadtteil Triana westlich des Flusses sollte heute unser erster Anlaufpunkt sein. Bunte Häuser und Kerakmikläden dominieren hier das Stadtbild. Da fühlen wir uns als Einwohner einer Töpfergemeinde natürlich sofort wohl.
Der tägliche Frischmarkt hier war auch wieder ein sehenswertes Erlebnis.

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Sommer in Sevilla

Heute ist endgültig der Sommer in Sevilla eingetroffen.
Temperaturen über 30 Grad und mehr als 13 Sonnenstunden am Tag machen es eindeutig klar. Da kann so eine Stadtbesichtigung schon manchmal ein wenig anstrengend werden. Aber natürlich wollen wir uns nicht beklagen. Legen wir zwischendurch einfach ein paar mehr Pausen ein.

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Oktoberfest in Spanien

Neuer Tag, neue Etappe!!! Heute mit dem Endziel Sevilla – eine Stadt, auf die wir uns ganz besonders gefreut haben.

Da unser Hotel diesmal nicht ganz so zentral gelegen ist, mussten wir uns erstmal mit dem hiesigen Metrosystem vertraut machen. Da es aber nur eine Metrolinie gibt, war diese Hürde ganz schnell genommen. Mit einem günstigen Ticket bewaffnet, konnte somit die Stadtbesichtigung auch schon losgehen.
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Camera Obscura

Heute war der erste Morgen, wo beim Blick aus dem Fenster kein strahlend blauer Himmel, sondern ein paar Wolken zu sehen waren. Aber davon lassen wir uns natürlich nicht abhalten.

Cadiz, die Provinzhauptstadt, sollte unser heutiger Tagesausflug sein. Sie ist mit 3000 Jahren die älteste Stadt Westeuropas.
Nach nur gut 30 Minuten Fahrt konnten wir bereits über die erst 2015 eröffnete, 185 Meter hohe Hängebrücke in die Stadt einfahren. Dort wurden wir direkt von vier riesigen Kreuzfahrtschiffen, die im Hafen lagen, empfangen.

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Paella mit Aussicht

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der wunderschönen Stadt Ronda.

Ronda liegt auf ca. 700 Metern Höhe und ringsherum schaut man in ein zauberhaftes Tal mit Ausblick auf das Gebirge. Das Frühjahr ist hier die optimale Zeit, da alles saftig grün erscheint und sich die Besucherzahlen doch noch sehr in Grenzen halten.
Aber ein Geheimtipp ist die Stadt schon lange nicht mehr.
Besonders schön erstrahlt sie am Abend, wenn die Tagestouristen schon wieder abgereist sind. „Paella mit Aussicht“ weiterlesen

Ankunft in Málaga

Um 03:15Uhr klingelte heute Morgen bereits der Wecker. Keine wirklich menschliche Uhrzeit um Aufzustehen.
Aber nur der frühe Vogel fängt den Wurm…

Um 04:00Uhr saßen wir dann schon im Auto auf dem Weg zum Flughafen. Die Temperaturanzeige kletterte auf sagenhafte 2,5 Grad und der Regen auf der Scheibe war von einigen Schneeflocken begleitet – also genau das richtige Wetter um Deutschland zu verlassen und in den Süden aufzubrechen.

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Friedhof, Museum und Trump 

Nach unserem gestrigen Bustag, war heute wieder eher die Metro unser Fortbewegungsmittel.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf zum Arlington National Cemetry, einem riesigen Ehrenfriedhof, wo unter anderem die Kennedy Familie beerdigt ist. Wir durften teilhaben an einer traditionellen Zeremonie mit Kranzniederlegung und Wachablösung zur Ehrung der unbekannten Soldaten, die in den verschiedenen Kriegen gefallen sind. Für uns eventuell ein wenig befremdlich, aber hier ein feierlicher Gedenkakt.

Mittagspause in der City an einem der vielen Straßenstände. Es gab den besten Crèpe mit Nutella und Banane, den wir je gegessen  haben. Sooooo lecker!

Von dort aus ging es an die National Mall zur Besichtigung eines der 19 Smithsonian Museen. Sie werden alle von der Smithsonian Institution betrieben und sind kostenlos für die Öffentlichkeit zugänglich. Wir entschieden uns für das Luft- und Raumfahrtmuseum und wurden nicht enttäuscht. Eine großartige Ausstellung, die sogar uns Museumsmuffel begeisterte.

Danach noch einmal Hopp on the Bus nach Georgetown, ein Stadtviertel von Washington D.C. mit vielen kleinen Geschäften zum Bummeln, schönen alten Häusern und einer einladenden Waterfront.

Zwischen all unseren heutigen Stationen hatten wir mehrfach das Vergnügen Donald Trump zu Winken, als er mit einer Hubschraubereskorte von und zum Weißen Haus geflogen wurde. Es sind immer drei riesige Militärhubschrauber, einer für den Präsidenten und zwei zur Begleitung. Wohl keine Seltenheit in dieser Stadt.

Gerade sitzen wir am Ufer des Potomac-River in Georgetown mit wunderschöner Aussicht und genießen unser Abendessen. Auf den Bildern sieht man ein paar böse, schwarze Wolken, aber die sind absolut harmlos und die Aussentemperatur ist noch angenehm bei 23Grad. So lässt sich der Abend ausklingen. Ein schöner Abschied von einer absolut faszinierenden Stadt.

Morgen geht es weiter nach Philadelphia…

Auf den Spuren der amerikanischen Geschichte 

Heute haben wir es mal ganz ruhig angehen lassen. Nach dem Frühstück noch ein kleiner Spaziergang entlang der Market Street in Corning und dann gegen 11 Uhr ins Auto zur Weiterfahrt nach Gettysburg, ca. 235km nach Süden. Dabei verließen wir den Bundesstaat New York und erreichten Pennsylvania.

Mittlerweile haben wir die 2000 Meilen Marke geknackt. Das entspricht ungefähr 3200km. Unsere geplante Route war mit 3300km berechnet, aber wir haben noch einige Abstecher gemacht und sind ja auch noch nicht am Ende angekommen. Mal sehen wie viel noch dazukommt.

Die Landschaft verändert sich mehr und mehr, da der Herbst Einzug hält. Aber das Wetter meint es heute SEHR gut mit uns. Die Sonne scheint vom blauen Himmel bei etwa 22 Grad.

Gettysburg ist eine kleine Stadt mit großer Geschichte. Hier fand 1863 die Schlacht von Gettysburg statt, in der die Nordstaaten einen entscheidenden Sieg im Bürgerkrieg erringen konnten. Abraham Lincoln, der damalige Präsident, hielt im gleichen Jahr hier eine der bedeutendsten Reden der amerikanischen Geschichte. Die Erinnerungen an das Geschehen sind hier noch überall in Form von Tafeln, Denkmälern, Statuen und Museen sichtbar. Wir wollen Euch nicht weiter mit Geschichtsunterricht langweilen. Für die Menschen hier bedeutet es aber sehr viel, und das kann man an jeder Ecke sehen…

Heute hängen im ganzen Land übrigens alle Fahnen auf Halbmast zum Gedenken an den 11. September 2001.

Morgen führt die Reise weiter in die Hauptstadt der USA…

Von Minions und Schlümpfen

Heute war frühes Aufstehen angesagt, da wir bereits um 8:30Uhr für unsere Niagarafalls-Tour abgeholt wurden. Vorher mussten ja noch die Koffer gepackt und im Auto verstaut werden, damit wir nach dem Ausflug sofort zu unserer nächsten Station weiterfahren konnten. Frühstück gab es auf dem Zimmer mit Joghurt und selbstbelegten Bagels mit Käse. Alles gestern im Supermarkt gekauft.

Pünktlich im Bus ging es erstmal noch zu ein paar weiteren Hotels, wo einige andere Gäste abgeholt wurden. Randy, unser Tourguide, begrüsste uns alle ganz herzlich und gab uns einige Infomationen zum Tagesablauf. Dann ging es auch schon über die Grenze in die USA, wo wir unseren ersten Stopp an den amerikanischen Wasserfällen hatten.

Hier bekamen wir gelbe Regencapes und Wassersandalen, womit wir aussahen wie die Minions. Grund für diese Verkleidung: Über verschiedene Treppen und Plattformen ging es bis direkt unter den Wasserfall. Die Gicht spritze uns nur so um die Ohren. Bis zur letzten Etappe, der sog. Hurricane-Plattform (hier wäre eine Dusche unter dem Wasserfall möglich gewesen) haben wir nicht durchgehalten, aber der Ausblick und die Kraft des Wassers war vorher schon in beeindruckenster Weise zu spüren.

Weiter ging es von hier aus auf amerikanischer Seite zu verschiedenen Aussichtspunkten beider Wasserfälle, wo wir ein paar tolle Aufnahmen machen konnten.

Als nächstes Highlight stand eine Bootsfahrt mit der „Maid of the Mist“ auf dem Programm. Von Randy bekamen wir genauste Angaben, wie wir vom Boot aus DAS perfekte Foto machen können, OHNE dabei nass zu werden. Und es funktionierte! Eine absolut wahnsinnige Erfahrung, so nah an die Wasserfälle heranzukommen. Und übrigens, für diese Tour bekamen wir blaue Regencapes, so dass wir hier aussahen wie die Schlümpfe.

Zurück auf kanadischer Seite war unser letzter Halt am Skylon Tower, wo wir mit gelben Aussenaufzügen auf die Aussichtsplattform gebracht wurden. Von hier aus sieht man die Wasserfälle in ihrer vollen Größe. Besonders die Hufeisenform ist von dort oben gut zu erkennen. Und die Sicht war heute so fantastisch, dass wir bis zum 70km entfernten Toronto schauen konnten. Die Skyline mit dem CN-Tower war gut erkennbar.

Fazit des Tages: Eine fantastische Tour, absolut empfehlenswert!

Mittlerweile sind wir wieder zurück in USA und genießen gerade noch einen Espresso in dem verschlafenen kleinen Nest Corning. Morgen geht es weiter nach Gettysburg…