Weiter nach Toronto

Schweren Herzens haben wir heute Morgen unsere Unterkunft am Golden Lake verlassen und sind in Richtung Toronto aufgebrochen. Das Greystone am Golden Lake ist ein wunderschönes altes Haus mit mehr als freundlichem Personal, was uns jeden Wunsch erfüllt hat und äußerst zuvorkommend war. Die Zimmer waren großzügig und schön eingerichtet und das Frühstück einfach einmalig. Muffins und frisch gebackene Plätzchen gab es jeden Tag.

Unsere Fahrt nach Toronto verlief relativ zügig und reibungslos, so dass wir nach ca. 4 1/2 Stunden pünktlich zum Regen hier ankamen. Aber das kann uns ja bekanntlich schon lange nicht mehr davon abhalten, die Stadt zu erkunden. Und so machten wir uns zu einer ersten kleinen Entdeckungstour auf zum Castell Casa Loma. Dort angekommen ließ sich auch schon wieder die Sonne blicken.

Zum Abend hin noch eine Fahrt mit der Metro nach Downtown in den Financial District. Zwischen den vielen Hochhäusern kommt man sich schon ein wenig klein vor. Die Abendsonne tauchte die Glasfassaden in ein schönes Licht, so dass wir noch ein paar tolle Aufnahmen machen konnten.

Heute hat hier das alljährliche internatinale Film Festival begonnen. Dadurch ist natürlich noch mehr los als üblich. Auf den Straßen sind mehrere Bühnen mit Live-Musik und viele Essensstände aufgebaut. Zusätzlich hat man noch die Chance vielleicht den einen oder anderen Promi zu sehen…

Ottawa vom Wasser aus 

Nach dem Aufstehen ein vorsichtiger Blick aus dem Fenster – die Sonne schien! Juchu!!!! Aus diesem Grund wollten wir noch eine Bootsfahrt auf dem Ottawa Fluss unternehmen, um noch ein paar schönere Eindrücke von der Stadt zu bekommen als gestern im Regen.

Die Tour begann an den sieben Schleusen, die den Kanal mit dem Fluss verbinden. Gerade als wir ankamen wurde ein Boot durchgeschleust. Alles noch wahre Handarbeit. Der Schleuser ist ca. 90Minuten damit beschäftigt die Tore zu öffnen, Wasser ein- bzw. auströmen zu lassen und die Tore wieder zu schließen.

Bei der Fahrt auf dem Fluss hatten wir viele schöne Ausblicke auf die Parlamentsgebäude, einige Botschaften verschiedener Länder, Wasserfälle und den französischen Stadtteil Gatineau. Die Tour hat uns sehr gut gefallen und auf jeden Fall für den gestrigen Regentag entschädigt.

Nach einem leckeren Kaffee mit süßen Teilchen,  setzten wir unsere Reise gen Westen fort. Unser heutiges Ziel: Der Golden Lake, ca. 80km südöstlich vom Algonquin Nationalpark, den wir morgen besuchen wollen.

Unsere Unterkunft ist in einem wunderschönen Haus direkt am See gelegen. Hier lässt es sich aushalten…

Alles wieder trocken?

Für einen Montagmorgen schien uns, bei Blick aus dem Fenster, erstaunlich WENIG Verkehr auf den Straßen Montréals zu sein. Zu unserer Freude hatte der Regen endlich eine Pause eingelegt, und die Sonne versuchte sich einen Weg durch die Wolken zu erkämpfen. Ein kurzer Stopp am Supermarkt brachte dann die Erklärung: Heute ist „Labour Day“ (Tag der Arbeit), ein Feiertag und die meisten Geschäfte bleiben geschlossen. Deshalb auch die Ruhe auf den Straßen.

Wir wollten vor dem Verlassen der Stadt noch einen kleinen Stopp beim Olympiapark einlegen, aber auch das entpuppte sich eher als kleine Enttäuschung, da auffgrund des Feiertags keine Führungen angeboten wurden, und die meisten Sportstätten geschlossen waren.

Dann auf Richtung Westen nach Ottawa, in die Hauptstadt Canadas. Durch den Ottawa Fluss getrennt, liegt ein Teil der Stadt noch im französischsprachigen Québec, der andere bereits im englischsprachigen Ontario.

Da wir nur eine Nacht hier in der Stadt bleiben, entschlossen wir uns zur schnelleren Erkundung eine Stadtrundfahrt mit dem Bus zu machen. Es handelte sich dabei natürlich um einen offenen Doppeldeckerbus. Kurz vor dem Start unserer Tour, (wir saßen selbstverständlich oben) verdunkelte sich der Himmel und die ersten Tropfen fielen. Kurz entschlossen kletterten wir ins Untergeschoss, wo man zwar nicht immer alles so gut sehen kann, aber wenigstens trocken und warm sitzt. Deshalb gibt es heute auch nicht so viele schönes Fotos.

Nachdem die erste Schauer vorbei war, klarte der Himmel auf, und wir wechselten wieder die Etage. Aber leider war die Trockenphase nicht von langer Dauer… Wie wir am Ende der Tour ausgesehen haben, müssen wir euch an dieser Stelle ja nicht weiter beschreiben.

Also erstmal nach Hause und unter die heiße Dusche. Zum Abendessen noch einmal raus in den Regen, sitzen wir gerade bei einem Thailänder und lassen es uns schmecken.

Morgen neuer Tag, neues Glück…

Montréal mal anders

Heute sind  wir bereits eine Woche unterwegs, aber von Langeweile überhaupt keine Spur. Da wir jeden Tag neue Dinge sehen und erleben, vergeht die Zeit wie im Fluge.

Leider wollte uns das Wetter heute einen Strich durch die Rechnung machen. Es hat den ganzen Tag ordentlich geregnet, so dass wir uns für unsere Besichtigung von Montréal etwas anderes überlegen mussten.

Die sog. Undergroundcity war heute unsere Rettung. Es handelt sich hierbei um ein riesiges Geflecht aus unterirdischen Passagen mit Shopping Malls, mehr  als 2000 Geschäften, 200 Restaurants, Hotels, Kinos, Theater und sogar einer Eisbahn. Es erstreckt sich über 33km und ist eine vollklimatisierte Glitzerwelt, in der das ganze Jahr 25Grad herrschen und man damit hier auch im Winter im T-Shirt rumlaufen kann. Sie ist an mehrere Metrostationen angeschlossen, die so untereinander verbunden sind.

Morgen hoffen wir wieder auf ein bisschen Sonnenschein, damit wir aus dem Untergrund an die Oberfläche auftauchen können, um unsere Fahrt Richtung Westen (Ottawa) fortzusetzen…

Auf nach Canada

Die White Mountains sind ein wunderschönes Naturschutzgebiet, was besonders zur Winterzeit wegen seiner fantastischen Skigebiete zur touristischen Hochburg wird. Aber auch im Sommer zieht es viele Wanderer und Mountainbiker in diese Gegend. Und die kleine Mount Washington Cog Railway (Zahnradbahn) lockt ebenfalls viele Besucher zur Auffahrt auf den höchsten Berg der Region an.

Leider konnten wir die Übernachtung nur als Zwischenstopp für die Weiterfahrt nach Canada nutzen, weil es sonst mit unserem Zeitplan nicht gepasst hätte. Manchmal muss man halt Prioritäten setzen!

Außerdem stand heute unsere längste und weiteste Tour der gesamten Reise auf dem Plan – ca. 470km von Google Maps optimistisch mit 5 Stunden Fahrt berechnet.

Als wir heute Morgen in den White Mountains gestartet sind, waren wir schon ein wenig skeptisch, ob auf der weiten Route alles reibungslos funktionieren würde und wann wir wohl in Québec ankämen. Schließlich war ja auch eine Grenzüberquerung mit Einreise nach Canada dabei, wo wir nicht genau wussten, wie viel Zeit diese wohl in Anspruch nehmen würde.

Aber wir wurden eines Besseren belehrt. Die Einreise verlief absolut problemlos, was bedeutete: Auto vorfahren, Pass abgeben, Stempel setzen, fertig!!!! Das ganze dauerte inklusive Warten (3 Autos waren vor uns) keine 5 Minuten.

Und schon waren wir in Canada!!!!

Auch von hier aus verlief die Weiterfahrt entspannt und zügig. Der Verkehr war äußerst übersichtlich und schließlich durfte man auf der gesamten Strecken schon 100km/h fahren. Da kommt man natürlich rasch ans Ziel.

Nach gut 6 1/2 Stunden mit Pause und kurzem Abstecher erreichten wir unsere Unterkunft hier in Québec.

Morgen steht ein geführter Spaziergang durch die Altstadt auf dem Plan und mal sehen, was der Tag uns sonst noch Gutes bringt…

Boston – Freedom Trail 

Nach gerade mal 45Minuten von Plymouth erreichten wir Boston.

Unsere Unterkunft liegt in einer ruhigen Wohngegend und befindet sich in einem wunderschönem alten Herrenhaus. Boston Zentrum erreichen wir bequem mit der Metro.

Heute Nachmittag begaben wir uns auf eine historische Reise durch die Stadt, auf den Spuren der Unabhängigkeit Amerikas.

Der so genannte „Freedom Trail“ ist ein ca. 4km langer Fußweg quer durch die Stadt, der komplett durch eine rote Linie aus Pflastersteinen gekennzeichnet ist. An jeder Station befindet sich zusätzlich noch ein tradionelles Bronzewappen.

Er besteht aus 16 historischen Plätzen und Gebäuden, die alle eine Geschichte erzählen. So kann man beispielsweise etwas über die „Boston Tea Party“ oder „Das Boston Massaker“ erfahren. Die USS Constitution (ein altes Kriegssegelschiff aus Holz mit 3 Masten) war ebenfalls ein Punkt auf unserer Entdeckungsreise.  Und welche Überraschung…. Sie war auch wirklich an ihrem angestammten Platz.

Es war spannend, und wir haben dadurch viele Teile der Stadt gesehen.

Zum krönenden Abschluss gab es noch eine kleine Bootsfahrt mit der Fähre von Charlestown rüber nach Boston Harbour mit herrlichem Blick auf die Skyline der Stadt.

Ein rundum gelungener Tag. Und jetzt hoffen wir auf viele große Wale morgen bei unserer Whale Watching Tour…

Die Reise geht los…

Nach ein paar Stunden Schlaf sieht die Welt doch schon ganz anders aus.
Nach einem Blick aus dem Fenster aus dem 7. Stock haben wir gerade in der Ferne Freedom Tower, Empire State Building, Chrysler Building und Ko entdeckt. Immer wieder beeindruckend, auch wenn man schon mal da war.
Gut gestärkt durch ein mehr als akzeptables Frühstück für amerikanische Verhältnisse mit viel frischem Obst und sogar richtigem Philadelphia, machen wir uns jetzt auf den Weg auf unsere erste Etappe. 237 Meilen liegen vor uns. Ziel wird der kleine Ort Sandwich auf der Halbinsel Cape Cod sein.
Wir sind gespannt was uns erwartet…

Welcome Big Apple

Mit Flug LH 404 erreichten wir gestern Abend nach nicht mal  8Std. um 19:53Uhr International Airport JFK New York City.
Bis auf ein paar schreiende Kinder bei Start und Landung, einem jungen, sich übergebenden Mädchen in gleicher Reihe und 2 knutschenden Hippies direkt vor uns, deren Sitze sich bereits nach 30 Sekunden in der Liegeposition befanden, verlief der Flug ruhig und angenehm.
Einreise und Zollkontrolle konnten wir, trotz erstmal erschreckend langen Warteschlangen, schnell und problemlos hinter uns bringen. Unsere Koffer drehten auch bereits ihre Runden.
Mit dem Skytrain auf zur Autovermietung, wo wir nach nicht mal 15Minuten bereits unser Auto in Empfang nehmen durften. Toyota Camry ist natürlich kein Porsche, aber Hauptsache ein fahrbarer Untersatz.
Bis zum Hotel nur ein paar Minuten. Zimmertür geöffnet und das Gefühl einen Eisschrank zu betreten. Aber Björn sucht solange nach dem richtigen Schalter, bis die Klimaanlage Ruhe gibt.
Und dann endlich…. EIN BETT!!!!