Tropfsteinhöhlen und Tofu?

Bei einem Besuch in der Stadt Guilin mit seinen vielen Karstbergen darf die Besichtigung einer Tropfsteinhöhle natürlich nicht fehlen. Dieser stand heute vormittag auf dem Programm. Wir haben schon vielen Tropfsteinhöhlen gesehen und sind deswegen vielleicht schon ein wenig verwöhnt, aber die Chinesen sind mit Recht sehr stolz auf ihre Höhlen und haben sehr phantasievolle Bezeichnungen für die Tropfsteinformationen.

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Reisfelder und Teeplantagen

Der heutige Tag begann erstmal mit einer langen über zweistündigen Busfahrt zum sog. Drachenrückenberg. Die Landschaft dorthin war SEHR grün und abwechslungsreich mit vielen Obstbäumen, Gemüseplantagen und Reisfeldern.

Am Parkplatz angekommen stiegen wir in einen Linienbus um, der uns in weiteren 40 Minuten und vielen steilen Serpentinen den Berg hinauf brachte auf ca. 700 Meter.

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Durch das Zipfelmützengebirge

Heute war frühes Aufstehen angesagt, denn schon um 06:00 Uhr fuhr unser Bus zum Flughafen. Um 08:45 Uhr ging unser Flieger nach Guilin. Vielleicht war Matthias nach der Aufregung gestern ein wenig erleichtert, als er unseren Haufen vollzählig und wohlbehalten an der Sicherheitskontrolle verabschiedete. Jedenfalls ließ er sich nichts anmerken und winkte uns noch ein letztes Mal freundlich zu.

Die nächste Aufregung ließ aber nicht lange auf sich warten… „Durch das Zipfelmützengebirge“ weiterlesen

Ein Besuch im Zoo

Heute Morgen waren wir schon ein kleines bisschen traurig, als wir unser Kreuzfahrtschiff auf dem Yangtze verlassen mussten. Es hat uns die letzten 4 Tage über 600km flussaufwärts von nach Chongqing gebracht. Es war eine tolle, sehr abwechslungsreiche Zeit und auf dieser Reise eine kleine Ruheoase.

Chongqing ist mit 32 Millionen Einwohnern die größte Stadt Chinas und das auf einer Fläche, die so groß ist wie Österreich (mit gerade mal 8 Millionen Einwohnern). „Ein Besuch im Zoo“ weiterlesen

Shibaozhai-Pagode

Heute morgen hat unser Schiff gegen 07:00 Uhr in Shibaozhen angelegt. Dort steht die Shibaozhai-Pagode, die direkt an den Berghang gebaut wurde und 12 Etagen hoch ist. Die Pagode ist ohne einen einzigen Nagel komplett aus Holz gebaut und sehr gut erhalten. Ursprünglich wurde sie nur als Treppe benutzt, um zum Beten auf den Berg zu kommen.

Natürlich pilgerte das ganze Schiff zur Pagode, so dass es dort ziemlich wuselig war. „Shibaozhai-Pagode“ weiterlesen

Erholung auf dem Yangtze

Nach der langen Zugfahrt gestern, ereilten uns leider ein paar technische Probleme. Wie ihr vielleicht bemerkt habt, war unser Blog ein paar Stunden offline. Das lag nicht am Netz in China, sondern an unserem Netz zuhause. Dank des engagierten Einsatzes unserer kompetenten Servicetechnikerin vor Ort, läuft der Server jetzt wieder (Danke Mama!) und wir können weiter berichten.

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Geister können nur geradeaus gehen…

Kaum in Shanghai angekommen, mussten wir heute leider auch schon wieder von hier abreisen. Die kurze Zeit wird der Stadt eigentlich nicht gerecht, aber wir haben trotzdem viel hier gesehen und einen guten Überblick bekommen, um noch einmal auf eigene Faust hierher zu kommen.

Am Vormittag sind wir zuerst noch zum Yu-Garten gefahren. Die zwei Hektar große Gartenanlage liegt in der Altstadt Shanghais und ist sehr sehenswert. Zum Garten gelangt man über eine Zickzack-Brücke, die über einen kleinen Teich zu einem Teehaus und dann weiter zum Eingang führt. „Geister können nur geradeaus gehen…“ weiterlesen

Willkommen in der Zukunft

Heute nach dem Frühstück ging es sofort mit allem Gepäck zum Flughafen. Er liegt 45 km nordwestlich der Stadt. Und auch hier sind die Größenverhältnisse wieder gigantisch. Drei Terminals sind bereits fertig und der vierte ist im Bau. Auch die U-Bahnlinie von der Innenstadt bis zum Flughafen wird nächstes Jahr in Betrieb genommen. Hier entsteht auf einem riesigen Gelände eine eigene kleine Stadt rund um den Airport.

Shanghai erreichten wir nach zwei Flugstunden und etwa 1200km.

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Von Tempeln und Moscheen

Heute konnten wir ein wenig länger schlafen, Abfahrt war erst um 09:00 Uhr vom Hotel. Das Frühstück ist hier übrigens wesentlich besser, man bekommt beispielsweise auch Eier in allen Variationen, ein wenig Wurst und sogar Käse in der für Asien typischen Würfel- oder Pommes-Form. Auch Müsli, Milch, Joghurt und frisches Obst fehlen hier nicht, also eigentlich eine gute Auswahl. Reis und Nudeln sind in Asien ja eh normal, aber für uns Europäer immer noch eher ungewöhnlich zum Frühstück.

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Die Armee des ersten Kaisers

Heute stand ein weiteres Highlight der Reise auf dem Programm… Die Terrakottaarmee!!!

Schon oft davon gehört, hatten wir aber keine wirkliche Vorstellung davon, was uns da erwartet.

An dieser Stelle vielleicht mal für alle, die noch keinen chinesischen Geschichtsunterricht genossen haben, kommen hier kurz ein paar historische Fakten. (Wir müssen ja mal ein bisschen mit unserem frisch erworbenen Wissen angeben)

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100.000 Buddhas

7:15Uhr – Der Strom ist endlich wieder da!!! Noch schnell Bilder von gestern hochladen und den Blog veröffentlichen, bevor wir zum Frühstück gehen und weiterfahren.

Unser heutiger Ausflug führte uns zu den Longmen Grotten südlich der Stadt Luoyang. Es ist eine Anlage entlang eines Seitenarms des gelben Flusses, die im Jahr 2000 zum Unesco Weltkulturerbe erklärt wurde. Hier standen zu Höchstzeiten über 100.000 Buddhafiguren. Die größte Figur ist 17m groß, allein der Kopf 4m hoch und die Ohren 1,90m lang. Die kleinsten Figuren sind gerade mal 2cm. Die Höhle mit den meisten umfasst allein über 15.000 Stück. Alle stammen aus verschiedenen Kaiserdynastien, die ältesten sogar aus der Zeit 400 n.Chr.

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Abenteuer Bahn

5:45Uhr klingelte heute bereits der Wecker, dann Waschen, Anziehen, Koffer packen und los…

7:00Uhr Frühstück, 7:30Uhr Abfahrt mit dem Bus zum Bahnhof.

Im Frühstücksraum herrschte reges Treiben, aber durch geschicktes Vorgehen hatten wir schnell unsere gewünschten Speisen. Dann auf ins Abenteuer Bahn…

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Helden der Mauer

Was eine durchgeschlafene Nacht doch so ausmacht!

Gut erholt und frisch gestärkt vom Frühstück (Toast mit Erdbeermarmelade) ging unser erster Ausflug heute Morgen zur chinesischen Mauer – ein Highlight auf das wir natürlich besonders gespannt waren. Und wir wurden auf gar keinen Fall enttäuscht!

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Reise zum Mittelpunkt der Erde

Nǐ hǎo! Das heißt Guten Tag auf chinesisch… mehr können wir aber auch noch nicht…

Nach den kleinen Startschwierigkeiten gestern sind wir heute sehr gut in Peking angekommen. Der Flug hat keine neun Stunden gedauert und die Einreise ging auch sehr schnell und reibungslos. Unser Reiseleiter Mo hat uns am Flughafen in Empfang genommen. Er spricht perfekt Deutsch und unsere Reisegruppe ist mit 12 Teilnehmern angenehm klein. Wie erwartet ziehen wir den Altersschnitt aber ein wenig nach unten… „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ weiterlesen

Holpriger Start

Jetzt geht es endlich los! Wie im letzten Jahr wollten wir wieder mit dem Zug nach Frankfurt fahren. In zwei Stunden ist man eigentlich da. Der Flieger geht um 20:15Uhr, also haben wir den Zug um 14:10 Uhr angepeilt. Damit haben wir genug Puffer und in Köln dann auch gleich mehrere ICEs als Anschlusszüge zur Auswahl…

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Alles bereit für China?

Es war eine Zeit lang ruhig hier, doch jetzt ist es endlich wieder so weit! Nächste Woche brechen wir auf nach China. Wir starten am Samstag ab Frankfurt mit Air China direkt nach Peking, Chinas Hauptstadt. Wir sind schon sehr gespannt, was uns dieses mal erwarten wird. Kaiserpalast (Verbotene Stadt), Chinesische Mauer, Terrakotta Armee und Shaolin-Kloster sind nur ein paar Highlights auf unserem Weg quer durch die riesige Republik. Dabei reisen wir per Bus, Zug, Flugzeug und Schiff über Xi’an, Shanghai und Chongqing bis nach Hongkong, wo unsere Reise drei Wochen später endet. Eine Beschreibung des genauen Reiseverlaufs stellen wir noch in einem separaten Beitrag bereit. „Alles bereit für China?“ weiterlesen

Verrazano Narrows Bridge – planmäßig

So endet jetzt unsere Reise durch den Osten der USA und Kanadas mit der letzten Etappe von Philadelphia zurück nach New York. Der Flieger sollte um 16:10 Uhr vom JFK in New York nach Frankfurt gehen. Also hatten wir noch genug Zeit für die knapp 180 km lange Strecke. Sonntags ist auch der Verkehr rund um New York City nicht so chaotisch. Das hatten wir ja auch schon am ersten Tag erfreut festgestellt. 😉 Wir brauchten etwas weniger als zweieinhalb Stunden für die Fahrt. Unsere Route führte uns dieses mal südlich an Mahatten vorbei, über die Verrazano Narrows Bridge. Jene Brücke kannten wir schon aus einer etwas anderen Perspektive, als wir vor einigen Jahren mit dem Schiff von Hamburg nach New York gefahren sind (siehe großes Bild oben). Sehr beeindruckend! Von der Brücke konnten wir noch kurz einen Blick auf die Südspitze von Manhatten erhaschen, aber für Fotos blieb heute  leider keine Zeit: Ich musste mich auf den Verkehr konzentrieren, und mein Navigator Melanie musste mich auf die richtigen Fahrspuren lotsen.

Kurz vor der Mietwagenrückgabe noch einmal volltanken. Das mit dem Tanken ist in Amerika immer so eine Sache. Im einfachsten Fall fährt man an die Zapfsäule, steckt die Kreditkarte kurz rein, dann den Rüssel in den Tank, an der Säule wählen, welchen Sprit man haben will und warten bis der Tank voll ist. Diesel gibt es eh nur an Zapfsäulen für Trucks, so dass man sich hier auch kaum vertun kann. Schwieriger wird es, wenn die Maschine wissen will, ob es eine Credit oder Debit Karte ist und dann noch nach einer Postleitzahl fragt. So einen Fall hatten wir heute wieder. Ich habe da schon einige Varianten ausprobiert, z.B. unsere eigene Postleitzahl, die von Beverly Hills (90210), 00000 oder 99999, aber nichts von alledem funktionierte. Dann muss man den Kassierer drinnen bitten, dass er die Säule freischaltet. Nur bei dieser riesigen Tankstelle am Flughafen war niemand aufzufinden… Letztlich haben wir eine andere Tankstelle aufgesucht.

Von der Autovermietung wenige Minuten mit dem Airtrain zum Terminl 1, dort ca. 30 Minuten am Checkin gewartet, dann noch mal eine Stunde für die Sicherheitskontrolle und danach noch ein Kaffee von Starbucks, der auch relativ lange gedauert hat. Da war die Zeit bis zum Boarding auch schon rum, so dass wir nichts mehr schreiben konnten. Wir hatten aber eh keinen funktionierenden Internetzugang im Terminal…

Als wir in der Maschine saßen und auf den Start warteten, hat sich die Windrichtung und infolgedessen die Startrichtung geändert. Das hat dann auch noch mal zu einer halben Stunde Verzögerung geführt, weil alle Flieger wieder umsortiert werden mussten. Unsere Flugzeit betrug aber nur 6 Stunden und 40 Minuten, so dass wir trotzdem pünktlich um 05:40 Uhr in Frankfurt gelandet sind. Dank schneller ICE-Verbindung und Taxi Mama&Papa in Langerwehe, saßen wir schon um 09:00 Uhr beim Frühstück mit frischen Brötchen, Schinken, Leberwurst, Fleischwurst, Käse, Kaffee und Tee und was man sonst noch so alles für ein gutes deutsches Frühstück braucht!

FAZIT: Es war eine tolle Reise, wir haben eine Menge gesehen und noch einige Geschichten zu erzählen. Wir möchten uns vorallem noch mal bei unseren treuen Lesern bedanken, besonders auch für die zahlreichen Rückmeldungen und Beiträge. Es hat viel Spass gemacht täglich Berichte zu schreiben und Fotos auszusuchen. Es war eine ganz neue Erfahrung für uns, wie man auch die Daheimgebliebenen an unserer Reise teilhaben lassen kann. Wir würden uns freuen, wenn ihr beim nächsten mal wieder mit dabei seid.

Herzliche Grüße von den Weltenbummlern

Philadelphia – Wiege der Nation

Frühstück hatten wir heute in einer kleinen französischen Bäckerei. Da mussten wir bis nach Philadelphia reisen, um endlich einmal richtig leckeres Brot wie zu Hause zu bekommen. 🙂 Schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf die Heimat. Dazu gab es auch noch frisch gepressten Orangensaft und selbstgemachte Erdbeer-Rhabarber-Marmelade. Fantastisch! Ein perfekter Start in den Tag.

Hiernach machten wir uns auf in den historischen Teil von Philadelphia. Die Stadt ist für die Geschichte der Vereinigten Staaten von besonderer Bedeutung, weil hier die Unabhängigkeitserklärung und die Verfassung entworfen und verabschiedet wurden. Wir hatten die Möglichkeit bei einer Führung die Independece Hall von innen zu besuchen, jene Räumlichkeiten, in denen damals Geschichte geschrieben wurde. Des weiteren haben wir auch noch die Liberty Bell (Freiheitsglocke), die älteste Straße von Philadelphia, das erste Feuerwehrhaus, das Haus, in dem die erste Flagge der Vereinigten Staaten genäht wurde (Betsy Ross House), das Grab von Benjamin Franklin und noch viele weitere historische Orte gesehen. Damit haben wir auf unserer Reise jetzt wohl so gut wie alle geschichtlich relevanten Orte der USA besucht.

Am Nachmittag sind wir zu Penn’s Landing am Ufer des Delaware Flusses gegangen. Wir hatten erwartet, hier eine ähnliche Waterfront wie in den anderen Städten zu finden, aber da wurden wir leider enttäuscht. Außer einem Blick auf die Benjamin Franklin Bridge, gibt es hier nicht viel zu sehen.

Zum Abschluss unserer Tour haben wir noch einen Abstecher zum Reading Terminal Market (Bauernmarkt) gemacht. Hierbei handelt es sich um eine große Markthalle, in der man alles täglich frisch kaufen kann über Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, Käse, Kaffee, Tee, Brot, Kuchen, Schokolade, usw. Der Markt ist sehr sehenswert und macht einen gepflegten Eindruck. Alles sehr sauber und von guter Qualität.

Inzwischen sind die Koffer gepackt und alles ist vorbereitet, um morgen wieder nach New York zu fahren und die Heimreise anzutreten. Wir werden uns aber sicher noch einmal vom Flughafen aus melden…

Auf den Spuren von Rocky

Heute morgen haben wir unsere Reise von Washington D.C. nach Philadelphia fortgesetzt. Auf der 238km langen Etappe haben wir wieder einige Bundesstaaten durchquert. Gestartet in Virginia (unser Hotel war in Arlington, einem Vorort von Washington), quer durch Maryland, Delaware und schließlich nach Philadelphia in Pennsylvania. Gleich zu Beginn sind wir auch noch einmal quer durch den District of Columbia gefahren, das ist aber kein Bundesstaat, sondern einzigartig als Bundesdistrikt.

Philadelphia ist mit etwas mehr als 1,5 Mio Einwohnern die sechstgrößte Stadt der USA und nach New York City sogar die zweitgrößte an der Ostküste. Mit unserem Hotel haben wir es wirklich sehr gut angetroffen. Es liegt mitten in der Stadt direkt gegenüber dem Rathaus und alles interessante ist für uns fußläufig zu erreichen. So haben wir uns gleich nach der Ankunft auf den Weg gemacht, um die Stadt zu erkunden. Im Zentrum gibt es einige beeindruckende Wolkenkratzer, so dass wir erst mal wieder nur nach oben guckend rumgelaufen sind.

Über den Benjamin Franklin Parkway sind wir in Richtung des Piladelphia Museum of Art gelaufen. Entlang der Straße gibt es viele Grünanlagen, schöne Plätze und Brunnen wo man bei der Hitze ein schattiges Plätzchen zum Erholen finden kann. Am Museum angekommen haben wir eine Statue von einem Boxer mit hochgestrecken Fäusten entdeckt. Blöde Frage: Ist das Rocky? – Ja, er muss es sein, denn der Name steht ja auf seinen Boxershorts! Die Statue steht nicht ohne Grund hier am Museum, denn das sind genau die Treppenstufen, die Sylvester Stallone im Film Rocky zum Training immer rauf und runter gelaufen ist. Bei sengender Sonne wollten wir das aber nicht nachmachen… 😉

Zum Abendessen sind wir durch die Straßen rund um das Rathaus gelaufen. Es gibt sehr viele schöne kleine Restaurants mit Außengastronomie. Besonders jetzt zum Wochenende ist sehr viel in den Straßen los und wir waren froh einen Tisch bei einem kleinen Italiener zu ergattern.

Morgen freuen wir uns darauf, die Aldstadt und Penn’s Landing am Delaware Ufer zu erkunden…

Friedhof, Museum und Trump 

Nach unserem gestrigen Bustag, war heute wieder eher die Metro unser Fortbewegungsmittel.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf zum Arlington National Cemetry, einem riesigen Ehrenfriedhof, wo unter anderem die Kennedy Familie beerdigt ist. Wir durften teilhaben an einer traditionellen Zeremonie mit Kranzniederlegung und Wachablösung zur Ehrung der unbekannten Soldaten, die in den verschiedenen Kriegen gefallen sind. Für uns eventuell ein wenig befremdlich, aber hier ein feierlicher Gedenkakt.

Mittagspause in der City an einem der vielen Straßenstände. Es gab den besten Crèpe mit Nutella und Banane, den wir je gegessen  haben. Sooooo lecker!

Von dort aus ging es an die National Mall zur Besichtigung eines der 19 Smithsonian Museen. Sie werden alle von der Smithsonian Institution betrieben und sind kostenlos für die Öffentlichkeit zugänglich. Wir entschieden uns für das Luft- und Raumfahrtmuseum und wurden nicht enttäuscht. Eine großartige Ausstellung, die sogar uns Museumsmuffel begeisterte.

Danach noch einmal Hopp on the Bus nach Georgetown, ein Stadtviertel von Washington D.C. mit vielen kleinen Geschäften zum Bummeln, schönen alten Häusern und einer einladenden Waterfront.

Zwischen all unseren heutigen Stationen hatten wir mehrfach das Vergnügen Donald Trump zu Winken, als er mit einer Hubschraubereskorte von und zum Weißen Haus geflogen wurde. Es sind immer drei riesige Militärhubschrauber, einer für den Präsidenten und zwei zur Begleitung. Wohl keine Seltenheit in dieser Stadt.

Gerade sitzen wir am Ufer des Potomac-River in Georgetown mit wunderschöner Aussicht und genießen unser Abendessen. Auf den Bildern sieht man ein paar böse, schwarze Wolken, aber die sind absolut harmlos und die Aussentemperatur ist noch angenehm bei 23Grad. So lässt sich der Abend ausklingen. Ein schöner Abschied von einer absolut faszinierenden Stadt.

Morgen geht es weiter nach Philadelphia…

Washington bei Nacht

Es ist 23:39 Uhr und wir kommen gerade von unserer heutigen Tour zurück. Wir waren den ganzen Tag mit so einem Hop On Hop Off Bus in der Stadt unterwegs. Natürlich nicht ohne einen kleinen Regenschauer, weswegen wir zwischenzeitlich mal wieder kurz zu Minions geworden sind. Bei der Tour haben wir unter anderem die Library of Congress besichtigt, die FBI Zentrale, das Theater, in dem Lincoln erschossen wurde und viele weitere Monumente gesehen.

Aber das Highlight des Tages war die Nacht-Tour mit dem Bus. Die ist kurz vor Sonnenuntergang gegen 18:30 Uhr gestartet und hat fast 3,5 Stunden gedauert. Diese Tour hat sich wirklich gelohnt, weil wir einen tollen Guide hatten, der viele sehr interessante Dinge erzählt hat. Zudem sind wir an einigen Stationen ausgestiegen und haben dort mit dem Guide zusammen die nahegelegenen Sehenswürdigkeiten besucht.

Wir waren gestern schon begeistert von den vielen Gedenkstätten, aber heute sind wir absolut überwältigt. Es fällt uns schwer, das in Worte zu fassen, man muss es einfach erlebt haben. Einige dieser Stellen haben wir zwar gestern schon gesehen, oder zumindest gestreift, aber die Begeisterung kam teilweise erst heute, mit den passenden Erklärungen. So hätten wir uns gestern nicht vorstellen können, dass uns ein Denkmal zum Vietnam- oder Koreakrieg überhaupt interessieren könnte. Aber es sind nicht einfach nur Statuen, die irgendwo rumstehen, sondern Arrangements, die sich teilweise über mehrere hundert Quadratmeter erstrecken, die man sich erst einmal erlaufen muss. Ausserden gibt es sehr viele Details, die man so auf den ersten Blick gar nicht sieht und erst mit weiteren Erklärungen entdeckt.

Nach diesen vielen tollen und interessanten Eindrücken, die wir so gar nicht alle vermitteln können, gehen wir jetzt schlafen und sind gespannt auf morgen…

Plattfüße in Washington

Heute ging es vom Battlefield in Gettysburg direkt in die Hauptstadt der Vereinigten Staaten, nach Washington DC. Dort angekommen machten wir uns erst mal schlau, wie das hier mit der Metro funktioniert. Es ist eigentlich immer das gleiche, wenn man neu in einer Stadt ist. Wo ist die nächste Station? Wohin will man eigentlich fahren? Und am wichtigsten, wie funktioniert das mit den Fahrkarten? Die beiden ersten Punkte waren schnell geklärt, Punkt drei ergab sich relativ zügig am Fahrkartenautomaten. Man gibt einfach ein, dass man zwei Fahrkarten braucht, schiebt die Kreditkarte ein und man bekommt zwei Plastikkarten auf denen ein Guthaben gespeichert ist. Die Karte hält man beim Betreten und Verlassen der Station einfach an ein Lesegerät und der Fahrpreis wird abgebucht. Ist das Guthaben aufgebraucht, kann man am Automaten wieder neues aufladen. Wäre das in Köln doch auch mal so einfach…

Ausgestiegen sind wir am Weißen Haus. Leider kann man heute keine Besichtigungen mehr machen. Das wurde aus Sicherheitsgründen nach dem 11. September 2001 eingestellt. Also haben wir nur ein paar Fotos vom Zaun aus gemacht. Wenn man davor steht, kommt es einem gar nicht so groß vor. Aber das kann auch täuschen, weil man nicht so richtig nah rankommt. Weiter ging es von dort erst mal in westliche Richtung zum Abraham Lincoln Monument. Auf dem Weg dahin habe ich Albert Einstein noch mal kurz erklärt, wie das mit der Relativitätstheorie ist (siehe Foto).

Das Lincoln Monument ist wirklich beeindruckend groß und von dort hat man einen fantastischen Blick auf das Washington Monument (der große Obelisk) bis zum Capitol. Jeder kennt das sicher alles aus dem Fernsehen, aber wenn man noch nicht da war, hat man einfach keine Vorstellung davon, wie groß die Bauwerke sind und welche Entfernungen dazwischen liegen. Als wir dann noch bis zum Capitol Hill gelaufen sind, qualmten uns die Socken. Denn bis dahin waren wir insgesamt schon fast 7 km zu Fuß unterwegs. Mit der Metro ab Union Square (Hauptbahnhof) sind wir wieder zurückgefahren. Als Belohnung gab es Fajitas beim Mexikaner…