Auf den Spuren der amerikanischen Geschichte 

Heute haben wir es mal ganz ruhig angehen lassen. Nach dem Frühstück noch ein kleiner Spaziergang entlang der Market Street in Corning und dann gegen 11 Uhr ins Auto zur Weiterfahrt nach Gettysburg, ca. 235km nach Süden. Dabei verließen wir den Bundesstaat New York und erreichten Pennsylvania.

Mittlerweile haben wir die 2000 Meilen Marke geknackt. Das entspricht ungefähr 3200km. Unsere geplante Route war mit 3300km berechnet, aber wir haben noch einige Abstecher gemacht und sind ja auch noch nicht am Ende angekommen. Mal sehen wie viel noch dazukommt.

Die Landschaft verändert sich mehr und mehr, da der Herbst Einzug hält. Aber das Wetter meint es heute SEHR gut mit uns. Die Sonne scheint vom blauen Himmel bei etwa 22 Grad.

Gettysburg ist eine kleine Stadt mit großer Geschichte. Hier fand 1863 die Schlacht von Gettysburg statt, in der die Nordstaaten einen entscheidenden Sieg im Bürgerkrieg erringen konnten. Abraham Lincoln, der damalige Präsident, hielt im gleichen Jahr hier eine der bedeutendsten Reden der amerikanischen Geschichte. Die Erinnerungen an das Geschehen sind hier noch überall in Form von Tafeln, Denkmälern, Statuen und Museen sichtbar. Wir wollen Euch nicht weiter mit Geschichtsunterricht langweilen. Für die Menschen hier bedeutet es aber sehr viel, und das kann man an jeder Ecke sehen…

Heute hängen im ganzen Land übrigens alle Fahnen auf Halbmast zum Gedenken an den 11. September 2001.

Morgen führt die Reise weiter in die Hauptstadt der USA…

Von Minions und Schlümpfen

Heute war frühes Aufstehen angesagt, da wir bereits um 8:30Uhr für unsere Niagarafalls-Tour abgeholt wurden. Vorher mussten ja noch die Koffer gepackt und im Auto verstaut werden, damit wir nach dem Ausflug sofort zu unserer nächsten Station weiterfahren konnten. Frühstück gab es auf dem Zimmer mit Joghurt und selbstbelegten Bagels mit Käse. Alles gestern im Supermarkt gekauft.

Pünktlich im Bus ging es erstmal noch zu ein paar weiteren Hotels, wo einige andere Gäste abgeholt wurden. Randy, unser Tourguide, begrüsste uns alle ganz herzlich und gab uns einige Infomationen zum Tagesablauf. Dann ging es auch schon über die Grenze in die USA, wo wir unseren ersten Stopp an den amerikanischen Wasserfällen hatten.

Hier bekamen wir gelbe Regencapes und Wassersandalen, womit wir aussahen wie die Minions. Grund für diese Verkleidung: Über verschiedene Treppen und Plattformen ging es bis direkt unter den Wasserfall. Die Gicht spritze uns nur so um die Ohren. Bis zur letzten Etappe, der sog. Hurricane-Plattform (hier wäre eine Dusche unter dem Wasserfall möglich gewesen) haben wir nicht durchgehalten, aber der Ausblick und die Kraft des Wassers war vorher schon in beeindruckenster Weise zu spüren.

Weiter ging es von hier aus auf amerikanischer Seite zu verschiedenen Aussichtspunkten beider Wasserfälle, wo wir ein paar tolle Aufnahmen machen konnten.

Als nächstes Highlight stand eine Bootsfahrt mit der „Maid of the Mist“ auf dem Programm. Von Randy bekamen wir genauste Angaben, wie wir vom Boot aus DAS perfekte Foto machen können, OHNE dabei nass zu werden. Und es funktionierte! Eine absolut wahnsinnige Erfahrung, so nah an die Wasserfälle heranzukommen. Und übrigens, für diese Tour bekamen wir blaue Regencapes, so dass wir hier aussahen wie die Schlümpfe.

Zurück auf kanadischer Seite war unser letzter Halt am Skylon Tower, wo wir mit gelben Aussenaufzügen auf die Aussichtsplattform gebracht wurden. Von hier aus sieht man die Wasserfälle in ihrer vollen Größe. Besonders die Hufeisenform ist von dort oben gut zu erkennen. Und die Sicht war heute so fantastisch, dass wir bis zum 70km entfernten Toronto schauen konnten. Die Skyline mit dem CN-Tower war gut erkennbar.

Fazit des Tages: Eine fantastische Tour, absolut empfehlenswert!

Mittlerweile sind wir wieder zurück in USA und genießen gerade noch einen Espresso in dem verschlafenen kleinen Nest Corning. Morgen geht es weiter nach Gettysburg…

Zimmer mit Ausblick

Heute Morgen ging unsere Reise weiter von Toronto zu den Niagarafällen. Eigentlich eine kurze Etappe von 130km, aber wir erwarteten viel Verkehr, weil vermutlich viele an einem Samstagmorgen hierher unterwegs sind. So machten wir uns kurz nach dem Frühstück auf den Weg. Wir kamen überraschend gut durch und die Fahrt dauerte gerade mal 90 Minuten. So waren wir eigentlich viel zu früh am Hotel, aber wir hatten Glück und unser Zimmer war schon fertig zum Einchecken. Mit großer Spannung öffneten wir die Türe zu unserer Zimmer in der 15. und damit obersten Etage des Hotels. Aus dem Fenster dann ein wahnsinniger Ausblick: direkt auf den kanadischen Teil der Niagarafälle! Erwartungen übertroffen!!! Bevor wir irgendetwas anderes machen konnten, haben wir uns auf die Bettkante gesetzt und eine ganze Weile staunend aus dem Fenster geguckt.

Später sind wir dann noch einmal losgezogen, um die Wasserfälle von Nahem zu betrachten. Da der Niagara Fluss durch eine größere Insel aufgeteilt wird, sieht man einmal die ca. 260 Meter breiten amerikanischen und auf der anderen Seite die hufeisenförmigen über 600 Meter breiten kanadischen Wasserfälle. Einfach gigantisch! Die Wassermassen stürzen mit lautem Getose 57 Meter in die Tiefe, und die aufsteigende Gicht spritzt mehr als um das Doppelte wieder in die Höhe. So kann man je nach Wind auch oben am Ufer noch gut nass werden.

Jetzt, wo wir den Beitrag schreiben, sitzen wir wieder auf dem Bett und schauen auf die nächtlich beleuchteten Wasserfälle…

Grandiose Aussichten

Hättet ihr gewusst, dass Toronto die viertgrößte Stadt in Nordamerika ist? Wir jedenfalls nicht… bis heute. Größer sind nur México City, New York City und Los Angeles. Toronto liegt direkt am Lake Ontario, dem flächenmäßig kleinsten der fünf großen Seen (Lake Superior, Michigan, Huron, Erie und Ontario). Was liegt also näher, als noch einmal eine Bootsfahrt zu machen. Wenn man zwischen den Wolkenkratzern her läuft, ist das schon beeindruckend. Aber vom Wasser aus ist die Skyline noch einmal so imposant.

Besonders sticht natürlich der CN Tower von überal hervor. Mit über 553 Metern Höhe war der 1976 eröffnete Turm lange Zeit das höchste freistehende Gebäude der Erde. Erst 2007 wurde das Bauwerk durch den Bau des Burj Khalifa in Dubai abgelöst. Eine Besichtigung der Aussichtsplattform des Towers konnten wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen. Mit einem gläsernen Außenaufzug ging es in unter 20 Sekunden auf die erste Aussichtsplattform in über 350 Metern Höhe. Dort erwartete uns eine spektakuläre Aussicht auf die Stadt und die Umgebung. Stellenweise kann man sogar über einen Glasboden laufen und dabei aus schwindelerregender Höhe direkt in die Tiefe blicken. Das nicht jedermanns Sache, denn obwohl die Glasplatten für ein vielfaches an Gewicht ausgelegt sind, traut sich nur etwa jeder dritte hierauf.

So konnten wir Toronto aus verschiedenen Perspektiven erleben und es hat uns sehr beeindruckt. Die Stadt wird uns sicher lange in guter Erinnerung bleiben. Und schließlich wartet morgen schon das nächste Highlight der Reise auf uns…

Weiter nach Toronto

Schweren Herzens haben wir heute Morgen unsere Unterkunft am Golden Lake verlassen und sind in Richtung Toronto aufgebrochen. Das Greystone am Golden Lake ist ein wunderschönes altes Haus mit mehr als freundlichem Personal, was uns jeden Wunsch erfüllt hat und äußerst zuvorkommend war. Die Zimmer waren großzügig und schön eingerichtet und das Frühstück einfach einmalig. Muffins und frisch gebackene Plätzchen gab es jeden Tag.

Unsere Fahrt nach Toronto verlief relativ zügig und reibungslos, so dass wir nach ca. 4 1/2 Stunden pünktlich zum Regen hier ankamen. Aber das kann uns ja bekanntlich schon lange nicht mehr davon abhalten, die Stadt zu erkunden. Und so machten wir uns zu einer ersten kleinen Entdeckungstour auf zum Castell Casa Loma. Dort angekommen ließ sich auch schon wieder die Sonne blicken.

Zum Abend hin noch eine Fahrt mit der Metro nach Downtown in den Financial District. Zwischen den vielen Hochhäusern kommt man sich schon ein wenig klein vor. Die Abendsonne tauchte die Glasfassaden in ein schönes Licht, so dass wir noch ein paar tolle Aufnahmen machen konnten.

Heute hat hier das alljährliche internatinale Film Festival begonnen. Dadurch ist natürlich noch mehr los als üblich. Auf den Straßen sind mehrere Bühnen mit Live-Musik und viele Essensstände aufgebaut. Zusätzlich hat man noch die Chance vielleicht den einen oder anderen Promi zu sehen…

Natur pur

Heute stand nach vielen Stadtbesichtigungen endlich auch ein Ausflug in Canadas atemberaubende Natur auf dem Programm. Es ging zum nahe gelegenen Algonquin Nationalpark, der älteste Naturpark Ontarios. Mit einer Fläche von ca. 7725 qkm ist er zwar nur etwa 30% größer als der Schwarzwald, aber innerhalb dieses Gebietes gibt es keine Ortschaften oder Wohngebiete. Einfach nur Natur pur: Laub- und Nadelwälder, Sümpfe, Flüsse und über 2400 Seen. Dazu Elche, Schwarzbären, Wölfe und mehr als 30.000 Biber. Und auch auf dem Weg dorthin fährt man schon durch riesige Waldgebiete und an sehr vielen Seen entlang. Und da der Herbst langsam beginnt, färben sich die ersten Bäume schon in gelb, orange und rot.

Im Park haben wir zwei kleinere Wanderungen unternommen. Eine davon führte uns an zwei großen Biberdämmen vorbei. Durch diese Dämme sind riesige Seen entstanden. Wenn man davor steht, sollte man nicht meinen, dass so kleine Tiere solche Wassermassen anstauen können. Nicht umsonst werden sie als Architekten der Landschaft bezeichnet. Der zweite Weg war etwas anspruchsvoller und brachte uns auf eine Klippe, von der wir einen wundschönen Blick auf den Rock Lake hatten.

Insgesamt war es wieder ein schöner Tag mit viel Sonnenschein und eine gelungene Abwechslung zu unserer bisherigen Reise…

Ottawa vom Wasser aus 

Nach dem Aufstehen ein vorsichtiger Blick aus dem Fenster – die Sonne schien! Juchu!!!! Aus diesem Grund wollten wir noch eine Bootsfahrt auf dem Ottawa Fluss unternehmen, um noch ein paar schönere Eindrücke von der Stadt zu bekommen als gestern im Regen.

Die Tour begann an den sieben Schleusen, die den Kanal mit dem Fluss verbinden. Gerade als wir ankamen wurde ein Boot durchgeschleust. Alles noch wahre Handarbeit. Der Schleuser ist ca. 90Minuten damit beschäftigt die Tore zu öffnen, Wasser ein- bzw. auströmen zu lassen und die Tore wieder zu schließen.

Bei der Fahrt auf dem Fluss hatten wir viele schöne Ausblicke auf die Parlamentsgebäude, einige Botschaften verschiedener Länder, Wasserfälle und den französischen Stadtteil Gatineau. Die Tour hat uns sehr gut gefallen und auf jeden Fall für den gestrigen Regentag entschädigt.

Nach einem leckeren Kaffee mit süßen Teilchen,  setzten wir unsere Reise gen Westen fort. Unser heutiges Ziel: Der Golden Lake, ca. 80km südöstlich vom Algonquin Nationalpark, den wir morgen besuchen wollen.

Unsere Unterkunft ist in einem wunderschönen Haus direkt am See gelegen. Hier lässt es sich aushalten…

Alles wieder trocken?

Für einen Montagmorgen schien uns, bei Blick aus dem Fenster, erstaunlich WENIG Verkehr auf den Straßen Montréals zu sein. Zu unserer Freude hatte der Regen endlich eine Pause eingelegt, und die Sonne versuchte sich einen Weg durch die Wolken zu erkämpfen. Ein kurzer Stopp am Supermarkt brachte dann die Erklärung: Heute ist „Labour Day“ (Tag der Arbeit), ein Feiertag und die meisten Geschäfte bleiben geschlossen. Deshalb auch die Ruhe auf den Straßen.

Wir wollten vor dem Verlassen der Stadt noch einen kleinen Stopp beim Olympiapark einlegen, aber auch das entpuppte sich eher als kleine Enttäuschung, da auffgrund des Feiertags keine Führungen angeboten wurden, und die meisten Sportstätten geschlossen waren.

Dann auf Richtung Westen nach Ottawa, in die Hauptstadt Canadas. Durch den Ottawa Fluss getrennt, liegt ein Teil der Stadt noch im französischsprachigen Québec, der andere bereits im englischsprachigen Ontario.

Da wir nur eine Nacht hier in der Stadt bleiben, entschlossen wir uns zur schnelleren Erkundung eine Stadtrundfahrt mit dem Bus zu machen. Es handelte sich dabei natürlich um einen offenen Doppeldeckerbus. Kurz vor dem Start unserer Tour, (wir saßen selbstverständlich oben) verdunkelte sich der Himmel und die ersten Tropfen fielen. Kurz entschlossen kletterten wir ins Untergeschoss, wo man zwar nicht immer alles so gut sehen kann, aber wenigstens trocken und warm sitzt. Deshalb gibt es heute auch nicht so viele schönes Fotos.

Nachdem die erste Schauer vorbei war, klarte der Himmel auf, und wir wechselten wieder die Etage. Aber leider war die Trockenphase nicht von langer Dauer… Wie wir am Ende der Tour ausgesehen haben, müssen wir euch an dieser Stelle ja nicht weiter beschreiben.

Also erstmal nach Hause und unter die heiße Dusche. Zum Abendessen noch einmal raus in den Regen, sitzen wir gerade bei einem Thailänder und lassen es uns schmecken.

Morgen neuer Tag, neues Glück…

Montréal mal anders

Heute sind  wir bereits eine Woche unterwegs, aber von Langeweile überhaupt keine Spur. Da wir jeden Tag neue Dinge sehen und erleben, vergeht die Zeit wie im Fluge.

Leider wollte uns das Wetter heute einen Strich durch die Rechnung machen. Es hat den ganzen Tag ordentlich geregnet, so dass wir uns für unsere Besichtigung von Montréal etwas anderes überlegen mussten.

Die sog. Undergroundcity war heute unsere Rettung. Es handelt sich hierbei um ein riesiges Geflecht aus unterirdischen Passagen mit Shopping Malls, mehr  als 2000 Geschäften, 200 Restaurants, Hotels, Kinos, Theater und sogar einer Eisbahn. Es erstreckt sich über 33km und ist eine vollklimatisierte Glitzerwelt, in der das ganze Jahr 25Grad herrschen und man damit hier auch im Winter im T-Shirt rumlaufen kann. Sie ist an mehrere Metrostationen angeschlossen, die so untereinander verbunden sind.

Morgen hoffen wir wieder auf ein bisschen Sonnenschein, damit wir aus dem Untergrund an die Oberfläche auftauchen können, um unsere Fahrt Richtung Westen (Ottawa) fortzusetzen…

Sind das schon die Niagarafälle?

Heute Morgen Abschied aus Québec, aber bevor es Richtung Montréal weiterging, haben wir noch einen kurzen Abstecher zu den nahegelegenen Montmorency Wasserfällen gemacht. Der Himmel war blau, die Sonne schien und so hatten wir optimale Bedingungen für ein paar schöne Bilder. Wir waren schon früh da, bevor der große Ansturm so richtig los ging. Natürlich sind die Wasserfälle nicht so groß und beeindruckend wie die Niagarafälle. Aber es war schon mal ein guter Vorgeschmack. Ein kleiner Spaziergang führte uns zu einer Hängebrücke, unter der die tosenden Wassermassen in die Tiefe stürzten.

Nach diesem Ausflug ging es etwa 280 km westwärts nach Montréal. Die ersten 277 km verliefen zügig und reibungslos. Die letzten drei Kilometer kosteten uns aber leider fast noch einmal eine Stunde, weil scheinbar jeder in Montréal über die gleiche Brücke fahren wollte wie wir. Totales Verkehrschaos… Gut, dass wir die Lage des Hotels nach der Metroanbindung ausgesucht haben, so dass wir unser Auto für die weitere Zeit einfach stehen lassen können.

Heute Nachmittag sind wir mit der Metro noch in die Altstadt und zum Hafen gefahren, um einen ersten Eindruck von der Stadt zu bekommen. Da Wochenende ist, scheint ganz Montréal auf den Beinen zu sein. Auf allen Straßen sind viele Menschen unterwegs. Bunte Stände mit Kunsthandwerk, Restaurants und Livemusik sorgen für lebhaftes Treiben in den Gassen der Altstadt.

Die Wetteraussichten für morgen sind leider wieder eher bescheiden mit hoher Regenwahrscheinlichkeit bei ca. 12 Grad. Mal sehen, was uns da einfällt…

Québec bei Tag und bei Nacht

Heute sind wir in Québec City und für 10:00 Uhr stand eine 2-stündige Altstadt-Führung auf dem Programm. Von unserer wirklich sehr schönen Unterkunft ist der Treffpunkt für die Führung in etwa 20 Minuten zu Fuß zu erreichen. Nach einem guten Frühstück mit Toast, Bagels, Käse, Schinken, Himbeermarmelade, viel frischem Obst und Orangensaft machten wir uns also auf zum Treffpunkt an der Touristeninformation. Typisch Deutsch waren wir überpünktlich 15 Minuten vorher und natürlich als erste da. Langsam trafen die anderen Teilnehmer ein und zum Schluss auch Judith, unsere Führerin.

Das Wetter wollte nicht so ganz mitspielen, denn es war bewölkt und mit ca. 12 Grad reichlich kalt. Judith behauptete, dass es in den Bergen letze Nacht schon geschneit hatte. Wenn das der Sommer in Québec ist, was ist dann im Winter? Aber wir ließen uns davon nicht die Laune verderben, denn es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung! Und Dank Jack sind wir da ja bestens ausgestattet.

Auf der Tour haben wir sehr viel über die Geschichte von Québec gelernt, für unseren Geschmack fast schon ein wenig zu viel… Trotzdem haben wir viele schöne Gebäude und Sträßchen zu sehen bekommen. Québec ist tatsächlich sehr europäisch, urgemütlich und hat eine wunderschöne Altstadt zum Bummeln und Verweilen, die uns teilweise ein wenig an Brügge erinnert. Auf dem Bild oben sieht man übrigens das Wahrzeichen von Québec: Château Frontenac.

Nach der Führung erkundeten wir die Stadt noch auf eigene Faust. Es gibt viele belebte Straßen mit originellen Geschäften und Restaurants. Abends wirkt alles noch einmal anders. Viele Gebäude sind schön beleuchtet und die Geschäfte lange geöffnet, so dass sich ein Besuch am Abend auf jeden Fall auch lohnt.

Morgen wollen wir uns hier in der Nähe noch die Montmorency Wasserfälle ansehen und dann nach Montréal weiterfahren. Die Prognosen sind sonnig bis 20 Grad… mal abwarten.

Auf nach Canada

Die White Mountains sind ein wunderschönes Naturschutzgebiet, was besonders zur Winterzeit wegen seiner fantastischen Skigebiete zur touristischen Hochburg wird. Aber auch im Sommer zieht es viele Wanderer und Mountainbiker in diese Gegend. Und die kleine Mount Washington Cog Railway (Zahnradbahn) lockt ebenfalls viele Besucher zur Auffahrt auf den höchsten Berg der Region an.

Leider konnten wir die Übernachtung nur als Zwischenstopp für die Weiterfahrt nach Canada nutzen, weil es sonst mit unserem Zeitplan nicht gepasst hätte. Manchmal muss man halt Prioritäten setzen!

Außerdem stand heute unsere längste und weiteste Tour der gesamten Reise auf dem Plan – ca. 470km von Google Maps optimistisch mit 5 Stunden Fahrt berechnet.

Als wir heute Morgen in den White Mountains gestartet sind, waren wir schon ein wenig skeptisch, ob auf der weiten Route alles reibungslos funktionieren würde und wann wir wohl in Québec ankämen. Schließlich war ja auch eine Grenzüberquerung mit Einreise nach Canada dabei, wo wir nicht genau wussten, wie viel Zeit diese wohl in Anspruch nehmen würde.

Aber wir wurden eines Besseren belehrt. Die Einreise verlief absolut problemlos, was bedeutete: Auto vorfahren, Pass abgeben, Stempel setzen, fertig!!!! Das ganze dauerte inklusive Warten (3 Autos waren vor uns) keine 5 Minuten.

Und schon waren wir in Canada!!!!

Auch von hier aus verlief die Weiterfahrt entspannt und zügig. Der Verkehr war äußerst übersichtlich und schließlich durfte man auf der gesamten Strecken schon 100km/h fahren. Da kommt man natürlich rasch ans Ziel.

Nach gut 6 1/2 Stunden mit Pause und kurzem Abstecher erreichten wir unsere Unterkunft hier in Québec.

Morgen steht ein geführter Spaziergang durch die Altstadt auf dem Plan und mal sehen, was der Tag uns sonst noch Gutes bringt…

Hogwarts, oder was?

Heute morgen haben wir Boston verlassen. Leider muss ich sagen, denn die Stadt hat uns sehr gut gefallen und wir werden sicher irgendwann noch einmal wiederkommen. Vor der Weiterfahrt in die White Mountains in New Hampshire haben wir uns entschieden, noch einen Abstecher nach Cambridge zur Harvard University zu machen. Das ist von Boston nur ein Katzensprung, ca. 20 Minuten entfernt. Viel schwieriger ist es eigentlich dort einen Parkplatz zu finden, aber das ist eine andere Geschichte…

Endlich am Harvard Square angekommen, sprach uns eine nette junge Dame an, ob wir denn schon etwas geplant und nicht Lust auf eine Führung über den Campus hätten. Zufällig würde sie gleich in zein Minuten eine Tour starten. Das passte uns sehr gut, also kauften wir schnell noch zwei Tickets und schossen uns der kleinen Gruppe an. Die junge Dame hieß Melissa und hatte gerade im Mai Ihren Harvard-Abschluss gemacht. Sie kannte sich also bestens auf dem Campus aus und konnte uns viele interessante Informationen geben und auch einige lustige Geschichten erzählen. So erfuhren wir beispielsweise, dass viele bekannte Persönlichkeiten in Harvard gewesen sind, wenn auch nicht immer erfolgreich. So gehörten mehrere Präsidenten wie zum Beispiel John F. Kennedy zu den erfolgreichen Harvard-Absolventen. Während Bill Gates und Marc Zuccerberg zu den berühmtesten Rausschmissen zählen.

Der Campus erstreckt sich über viele Gebäude. Besonders interessant fanden wir die Bibliothek, die die größte der Welt ist und bereits mehrfach erweitert wurde. Da das Gebäude aber bestimmten vertraglichen Bedingungen unterliegt und äußerlich nicht verändert werden darf, ist es inzwischen unterirdisch um fünf Etagen erweitert worden. Wenn man alle Regale aneinanderreiht, hätten sie wohl eine Länge von über 80km. Ein anderes Gebäude erinnert äußerlich an eine große Kirche mit Turm und typischen Kirchenfenstern. Darin befindet sich die Mensa, die wegen der hohen Decken, den Fenstern und Kronleuchtern tatsächlich große Änhlichkeit mit der großen Halle in Hogwarts (für Muggel: Schule von Harry Potter) hat.

Nach dieser sehr kurzweiligen und spannenden Tour haben wir noch eine kleine Stärkung eingenommen: belgische Waffeln frisch zubereitet von einem freundlichen Asiaten in einem kleinen amerikanischen Coffee-Shop. Verrückt, aber sehr lecker!

Inzwischen sind wir in unserem Hotel in den White Mountains angekommen: The Christmas Farm Inn & Spa. Der Name ist Programm, so ist selbst im August hier noch die eine ode andere Weihnachsbeleuchtung an. Morgen geht es dann schon wieder weiter nach Québec, Kanada.

P.S.: Bilder von „Hogwarts“ kommen später, denn hier beim Christkind ist das Internet nicht so schnell…

Nachtrag: Internet geht jetzt wieder beim Christkind. Der Hausmeister war froh, dass er mit so einem IT-Guy sprechen konnte. 😉

Endlich Wale!

Wir haben schon viele Waltouren gemacht, bei Neu Fundland, in Südafrika und sogar vor Teneriffa. Wir haben auch schon Wale gesehen, aber meistens nur kleinere, oder nur den Rücken ganz kurz oder einmal von der Aida aus vor der Küste Grönlands in weiter Ferne den Blas (so nennt man die Wasserfontaine, die der Wal auspustet, wenn er an die Oberfläche kommt). Zwei Punkte sind aus unserer Erfahrung immer die gleichen: Erstens, man bekommt nie so einen tollen Moment zu sehen, wo der Wal kurz vor dem Abtauchen mit seiner Heckflosse scheinbar wie zum Abschied noch mal winkt. Zweitens, auf einem Boot wird es immer kalt.

Wegen der Erfahrung wollte ich eigentlich gar keine Waltour mehr machen. Aber die tollen Bilder, die von Boston Harbour Cruises in den letzten Wochen fast täglich im Internet eingestellt wurden, haben mich dann doch überzeugt eine Tour zu buchen. So standen wir dann heute wieder am Pier und warteten darauf, endlich aufs Boot zu kommen. Natürlich nicht ohne windschützende Trekkinghosen und – noch viel wichtiger – dicke Multifunktionsjacken. Da die Sonne nicht so doll schien, wurden wir heute vielleicht nicht ganz so von denen belächelt, die auf so eine Tour mit kurzer Hose, T-Shirt und Flip-Flops gehen. Wenn das Boot dann aber einmal fährt, schlägt der anfängliche Spott meistens schnell in Neid um…

Wir waren bereits seit über 90 Minuten unterwegs und eigentlich davon überzeugt, dass wir wohl auch dieses mal wieder keine Wale zu sehen bekommen werden, als wir plötzlich vor uns Blas sahen! Da waren tatsächlich Wale unterwegs und wir sind richtig nah ran gekommen. Dieses mal waren es sogar große Wale, die in Gruppen von zwei bis vier immer wieder vor uns auftauchten. Und tatsächlich wurde heute die eingangs erwähnte Regel Nummer Eins widerlegt! Die Wale haben beim Abtauchen immer noch einmal mit der Heckflosse gewunken. Ich konnte mit dem Tele ein paar tolle Aufnahmen davon machen. Zwar mit Abzügen in der B-Note, weil die Sonne nicht so mitgespielt hat, aber es hat sich gelohnt. Es gibt fürs erste nur ein paar Handybilder, die vielleicht nicht so spektakulär sind, aber die anderen liefere ich nach, wenn wir wieder zu Hause sind. Versprochen!

Nach der Waltour sind wir noch ein wenig an den Hafenbecken entlang spaziert und haben uns einen Kaffee bei Starbucks gegönnt. Anschließend sind wir noch durch den Financial District und ChinaTown zurück zur Metro gelaufen. Alles interessante Orte, wo sich immer wieder schöne Fotomotive ergeben.

Morgen werden wir noch zur Harvard University fahren und Boston in Richtung White Mountains verlassen…

Boston – Freedom Trail 

Nach gerade mal 45Minuten von Plymouth erreichten wir Boston.

Unsere Unterkunft liegt in einer ruhigen Wohngegend und befindet sich in einem wunderschönem alten Herrenhaus. Boston Zentrum erreichen wir bequem mit der Metro.

Heute Nachmittag begaben wir uns auf eine historische Reise durch die Stadt, auf den Spuren der Unabhängigkeit Amerikas.

Der so genannte „Freedom Trail“ ist ein ca. 4km langer Fußweg quer durch die Stadt, der komplett durch eine rote Linie aus Pflastersteinen gekennzeichnet ist. An jeder Station befindet sich zusätzlich noch ein tradionelles Bronzewappen.

Er besteht aus 16 historischen Plätzen und Gebäuden, die alle eine Geschichte erzählen. So kann man beispielsweise etwas über die „Boston Tea Party“ oder „Das Boston Massaker“ erfahren. Die USS Constitution (ein altes Kriegssegelschiff aus Holz mit 3 Masten) war ebenfalls ein Punkt auf unserer Entdeckungsreise.  Und welche Überraschung…. Sie war auch wirklich an ihrem angestammten Platz.

Es war spannend, und wir haben dadurch viele Teile der Stadt gesehen.

Zum krönenden Abschluss gab es noch eine kleine Bootsfahrt mit der Fähre von Charlestown rüber nach Boston Harbour mit herrlichem Blick auf die Skyline der Stadt.

Ein rundum gelungener Tag. Und jetzt hoffen wir auf viele große Wale morgen bei unserer Whale Watching Tour…

Wo ist die Mayflower?

Nach einem Kaffee, Tee und Muffins haben wir unser schönes Motel in Sandwich heute morgen verlassen und erst mal einen Supermarkt aufgesucht. Dort haben wir uns noch ein paar Bagels gekauft und sind zum Strand gefahren. So hatten wir dann Bagels zum Frühstück am Strand. Auch schön…

Danach machten wir uns auf in Richtung Boston. Auf dem Weg dorthin haben wir noch einen Stopp in Plymouth eingelegt. Dort kann man ein Stück Amerikanischer Geschichte hautnah erleben. Denn hier ist 1640 die Mayflower mit 104 Pilgern an Bord gelandet. Eigentlich sollte das Schiff nach Virginia reisen, aber stattdessen ist die Mayflower hier in Plymouth etwa 800 km weiter nördlich gelandet. Weil die Strapazen der Reise auf See wohl nicht ohne Verluste abgelaufen sind, hatte man sich damals dafür entschieden einfach hier zu bleiben und eine neue Siedlung zu gründen.

In Plymouth kann man einige Denkmäler zur Erinnerung an die ersten Siedler besichtigen. Und als besonderes Highlight liegt dort ein maßstabgetreuer Nachbau der Mayflower im Hafen. Also haben wir uns auf zum Hafen gemacht, um die Mayflower II zu sehen. Da wir das Schiff nicht sofort finden konnten, haben wir uns schon gewundert. So ein großes Schiff kann doch eigentlich nicht zu übersehen sein, oder doch??? Nein, kann es nicht! Schließlich haben wir die Stelle gefunden, wo das Schiff normalerweise liegt. Dort gibt es eine Ausstellung und da haben wir dann ein Plakat entdeckt, auf dem des Rätsels Lösung zu lesen steht: die Mayflower II ist schon ein wenig in die Jahre gekommen und liegt jetzt wegen dringender Reparaturarbeitem bis voraussichtlich 2019 im Trockendock, damit sie dann für die 400-Jahrfeier 2020 in neuem Glanz erstrahlen kann.

Tja, dann werden wir wohl noch mal wieder kommen müssen…

Hoppla, Queensboro Bridge…

Heute haben wir unsere erste Etappe von New York nach Cape Cod, eine Halbinsel südlich von Boston zurückgelegt. Wir wollten dabei New York eigentlich auf dem schnellsten Weg vom Flughafen-Hotel verlassen und Manhattan „links liegen“ lassen. Aber irgendwie habe ich mich in Queens falsch links eingeordnet und schon waren wir auf direktem Weg zur Queensboro Bridge rüber nach Manhattan. So konnten wir noch ein paar Bilder von Manhattan aus dem Auto machen. Zum Glück war heute Sonntag und der Verkehr einigermaßen gemäßigt, so dass der kleine Umweg nicht viel Zeit gekostet hat.

Auf dem Weg haben wir die Bundesstaaten Conneticut und Rhode Island durchquert. Das Ziel liegt jedoch in dem Bundesstaat, den vermutlich kein Mensch aussprechen kann, ohne sich zu verhaspeln: Massachusetts. Dieser gehört zu den sogenannten Neu-England-Staaten. Wenn man hier ist, weiß man warum. Hier stehen überwiegend einzelne Holzhäuser, mit bunt blühenden Bumengärten, langen Einfahrten und schön geschriebenen Schildern für die Geschäfte. Unser Motel besteht auch aus mehreren dieser süßen Häuschen.

Am Abend sind wir zum Essen noch bis nach Provincetown gefahren. Das liegt ganz am Ende der Halbinsel, aber der Weg dorthin lohnt sich. Man ist direkt am Meer und in den Stäßchen mit den vielen Geschäften, Restaurants und diversen öffentlichen Einrichtungen herrscht immer ein buntes Treiben. Gegessen haben wir in einem Restaurant direkt am Strand. Es gab fangfrischen Schwertfisch und Pasta mit Pesto und Schimps. Lecker!

Morgen geht es dann weiter nach Boston.

Die Reise geht los…

Nach ein paar Stunden Schlaf sieht die Welt doch schon ganz anders aus.
Nach einem Blick aus dem Fenster aus dem 7. Stock haben wir gerade in der Ferne Freedom Tower, Empire State Building, Chrysler Building und Ko entdeckt. Immer wieder beeindruckend, auch wenn man schon mal da war.
Gut gestärkt durch ein mehr als akzeptables Frühstück für amerikanische Verhältnisse mit viel frischem Obst und sogar richtigem Philadelphia, machen wir uns jetzt auf den Weg auf unsere erste Etappe. 237 Meilen liegen vor uns. Ziel wird der kleine Ort Sandwich auf der Halbinsel Cape Cod sein.
Wir sind gespannt was uns erwartet…

Welcome Big Apple

Mit Flug LH 404 erreichten wir gestern Abend nach nicht mal  8Std. um 19:53Uhr International Airport JFK New York City.
Bis auf ein paar schreiende Kinder bei Start und Landung, einem jungen, sich übergebenden Mädchen in gleicher Reihe und 2 knutschenden Hippies direkt vor uns, deren Sitze sich bereits nach 30 Sekunden in der Liegeposition befanden, verlief der Flug ruhig und angenehm.
Einreise und Zollkontrolle konnten wir, trotz erstmal erschreckend langen Warteschlangen, schnell und problemlos hinter uns bringen. Unsere Koffer drehten auch bereits ihre Runden.
Mit dem Skytrain auf zur Autovermietung, wo wir nach nicht mal 15Minuten bereits unser Auto in Empfang nehmen durften. Toyota Camry ist natürlich kein Porsche, aber Hauptsache ein fahrbarer Untersatz.
Bis zum Hotel nur ein paar Minuten. Zimmertür geöffnet und das Gefühl einen Eisschrank zu betreten. Aber Björn sucht solange nach dem richtigen Schalter, bis die Klimaanlage Ruhe gibt.
Und dann endlich…. EIN BETT!!!!

Bahnfahrt mit gewissen Extras

Nach einer „fast reibungslosen“ Bahnfahrt zum Frankfurter Flughafen, sind wir jetzt bereits durch die Sicherheitskontrolle und genießen noch einen lecken Kaffee vor dem Abflug.

Die deutsche Bahn hatte als besonderen Service eine kostenlose Saunafahrt von Langerwehe nach Köln für uns gebucht. Außerdem noch Fitnessprogramm im Hauptbahnhof mit defekter Rolltreppe. Als Bonbon gab es dafür im ICE einen Sitzplatz und ein kostenloses Eis.
Jetzt freuen wir uns auf unsere Reise und sind gespannt, was uns über dem großen Teich erwartet.

Der Countdown beginnt 16:25 Uhr (Boarding) mit geplantem Abflug um 17:10 Uhr. Das Wetter sieht bisher gut aus, so dass wir auf einen ruhigen und entspannten Flug hoffen.

Reiseroute steht fest

Die Route für unsere Tour durch den Osten der USA und Kanadas steht fest. Ausgangspunkt für unsere Mietwagen-Rundreise ist New York City. Von dort geht es zunächst über Boston durch Neu England nach Québec, Kanada. In Kanada geht es weiter über die Metropolen Montreal, Ottawa und Toronto bis zu den Niagara Fällen. Dort verlassen wir Kanada wieder und reisen über das geschichtsträchtige Gettysburg runter bis nach Washington D. C. (District of Columbia) und Philadelphia. Philadelphia ist das Ende unserer Reise, von dort geht es direkt zum John F. Kennedy Flughafen in New York.

Wir haben uns dieses Mal dafür entschieden, schon alle Unterkünfte im Vorfeld zu buchen, auch wenn meistens vor Ort auch spontan noch etwas zu bekommen sein sollte. Für die größeren Städte und speziell am Wochenende ist es aber grundsätzlich empfohlen, mindestens eine Woche vorher zu reservieren, sonst kann es passieren, dass man doch ein wenig ausserhalb etwas suchen muss, oder nur noch zu horrenden Preisen eine Abstellkammer bekommt. Und wir wollen dieses mal nicht die Abende damit verbringen im Hotel die Unterkunft für die nächsten Tage rauszusuchen.

Die geplante Gesamtstrecke liegt bei etwa 3300 km in 22 Tagen, wobei sicher noch einige Kilometer für zusätzliche Abstecher und Ausflüge dazu kommen. Die längste Etappe beträgt fast 400 km, aber es gibt genug Stationen, wo wir mehrere Nächte bleiben, so dass trotzdem genug Zeit für Stadtbummel, kleine Spaziergänge oder Bootsausflüge bleiben wird. So haben wir beispielsweise auch schon eine Whale Watching Tour in Boston, eine Altstadtführung in Québec und als besonderes Highlight einen Ausflug an den Niagarafällen mit Bootsfahrt auf der „Maid of the Mist“ direkt an den Wasserfällen und Blick auf die Wasserfälle aus der Panorama-Perspektive vom Skylon Tower gebucht…

Reisegenehmigung erteilt

Gestern habe ich die Genehmigung zur Reise in die USA beantragt. Der ESTA-Antrag. Es ist schon immer recht aufwändig alle Fragen zu beantworten und alle erforderlichen Informationen in das Formular einzutragen. Aber ohne den ESTA-Antrag darf man gar nicht erst auf die Reise nach USA gehen. Dafür ging die Bearbeitung der Anträge schnell, die Autorisierung liegt heute schon vor. Man bekommt über die Genehmigung übrigens keine automatische Benachrichtigung per Email. Man muss selbst von Zeit zu Zeit den Bearbeitungsstatus auf der ESTA-Seite überprüfen. Und trotz genehmigtem ESTA-Antrag kann der Zollbeamte die Einreise letztendlich immer noch verweigern, aber bisher hatten wir da noch nie Probleme.

Neu beim ESTA-Antrag ist die Frage nach Social Media Accounts. Ich hatte davon schon im Radio gehört. Glücklicherweise sind die Angaben derzeit noch optional. Was wäre wenn man keinen Facebook-Account hat, die Angabe aber verpflichtend ist?

Für die Reise nach Kanada benötigt man seit 2016 eine ähnliche Genehmigung. Da heißt das ETA. Im Reiseführer (Reise Know How Kanada Osten USA Nordosten) bin ich darauf gestoßen, dass man den Antrag aber nicht benötigt, wenn man mit dem Auto aus USA nach Kanada einreist. Ein Check der Website für den ETA-Antrag hat das bestätigt, so dass wir jetzt alle erforderlichen Formalitäten für unsere Reise erledigt haben.

Hallo Welt!

Willkommen auf meinem Blog! Ich habe eben zum ersten mal WordPress auf meinem Server eingerichtet, um meinen Reise-Blog zu starten. Demnächst habt ihr die Möglichkeit uns hier bei unseren Reisen virtuell zu begleiten.

Aktuell laufen die Vorbereitungen für die nächste große Tour. Dieses mal drei Wochen USA und Canada Ostküste. Flüge und Mietwagen sind gebucht, die Route ist auch schon grob abgesteckt. Alles weitere in Kürze…

Impressionen vom DragDay 2017

Heute war ich mit meinem Freund und seiner Tochter auf dem Flugfeld Meinerzhagen zum DragDay. Die Vorfreude auf das Event war groß und wir wurden nicht enttäuscht. Das Wetter war fantastisch. Die Menge an Besuchern, die ihre Muscle Cars zeigten und an den Viertelmeilen-Rennen teilnahmen war riesig. Insgesamt ein lohnendes Event, an dem wir sicher nicht zum letzen Mal teilgenommen haben.